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MEDICLIN AG — Interim / Quarterly Report 2015
Nov 6, 2015
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Interim / Quarterly Report
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MediClin integriert.
| ZWISCHENBERICHT Q3 der MEDICLIN Aktiengesellschaft vom 1. Januar 2015 bis 30. September 2015
MediClin – Ein Unternehmen der Asklepios-Gruppe
Konzernkennzahlen zum 30. September 2015
| in Mio. € | 9 M 2015 | 9M 2014 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Anzahl Aktien in Millionen Stück | 47,50 | 47,50 | 0,0 |
| Fallzahlen (stationär) | 90.019 | 91.037 | –1,1 |
| Bettenzahl (30.09.) | 8.031 | 7.985 | +0,6 |
| Mitarbeiter in Vollzeitkräften (Durchschnittswerte) | 6.500 | 6.405 | +1,5 |
| Auslastung in % | 87,7 | 87,6 | |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 24,1 | 26,7 | –9,7 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit je Aktie in € | 0,51 | 0,56 | –9,7 |
| Umsatzerlöse | 414,4 | 402,8 | +2,9 |
| EBITDAR | 65,4 | 59,5 | +9,9 |
| EBITDAR-Marge in % | 15,8 | 14,8 | |
| EBITDA | 31,1 | 25,3 | +22,8 |
| EBITDA-Marge in % | 7,5 | 6,3 | |
| EBIT (Betriebsergebnis) | 17,4 | 12,2 | +43,2 |
| EBIT-Marge in % | 4,2 | 3,0 | |
| Finanzergebnis | –2,3 | –2,9 | +21,0 |
| Aktionären der MediClin AG zuzurechnendes Konzernergebnis | 12,5 | 8,0 | +55,5 |
| Ergebnis je Aktie in € | 0,26 | 0,17 | +55,5 |
| Investitionen (Bruttozugänge zum Anlagevermögen) | 20,0 | 14,2 | +40,9 |
| davon Fördermittel | 1,7 | 3,0 | –43,8 |
| Anteil Eigenmittel in % | 91,7 | 79,1 | |
| Zinsdeckungskoeffizient (EBITDA / Finanzergebnis) | 13,8x | 8,9x |
| in Mio. € | 30.09.2015 | 31.12.2014 | Veränderung in % |
|---|---|---|---|
| Bilanzsumme | 336,0 | 319,6 | +5,1 |
| Eigenkapital | 164,8 | 153,9 | +7,1 |
| Eigenkapitalquote in % | 49,1 | 48,2 | |
| Eigenkapitalrentabilität in %1 | 7,8 | 5,4 | |
| Finanzschulden (gegenüber Kreditinstituten) | 46,7 | 52,9 | –11,7 |
| Liquide Mittel | 30,2 | 26,3 | +14,7 |
| Nettoschulden | 16,5 | 26,6 | –37,9 |
| Nettoschulden / EBITDA2 | 0,4x | 0,8 x |
1 Konzernergebnis der vorangegangenen 12 Monate / Eigenkapital
2 EBITDA der vorangegangenen 12 Monate
Aus rechnerischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von + / – einer Einheit (€,% etc.) auftreten; die Prozentsätze sind auf Basis der €-Werte ermittelt.
Konzernzwischenlagebericht der MEDICLIN Aktiengesellschaft
für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis 30. September 2015
Wirtschaftsbericht für die ersten neun Monate 2015
Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 lag der Konzernumsatz in Höhe von 414,4 Mio. Euro um 11,6 Mio. Euro (+2,9%) über dem Umsatz des Vergleichszeitraums 2014. Das Umsatzplus erzielte nahezu ausschließlich das Segment Postakut, das Geschäftsfeld Pflege steuerte 0,6 Mio. Euro bei. Im Segment Akut ging der Umsatz zurück. Deutlich verbessert gegenüber dem Vergleichszeitraum hat sich das Konzernbetriebsergebnis und zwar um 5,2 Mio. Euro auf 17,4 Mio. Euro (9 M 2014: 12,2 Mio. Euro).
Die Geschäftsentwicklung der ersten neun Monate 2015 lässt erwarten, dass das für den Konzern gegebene Umsatzziel von 3,0% Wachstum voraussichtlich erreicht wird. Was das Konzern-EBIT anbelangt, so geht der Vorstand davon aus, dass vorbehaltlich einer weiterhin guten Entwicklung im Segment Postakut das Konzern-EBIT zwischen 19 und 21 Mio. Euro liegen wird.
Das Segment Postakut wird seine Umsatz- und Ergebnisziele erreichen. Im Segment Akut geht der Vorstand von einem Umsatzrückgang aus, aufgrund von Prozess- und Kostenoptimierungen wird das Ergebnisziel für das Segment jedoch erreicht werden.
Zum 30. September 2015 betrugen die liquiden Mittel 30,2 Mio. Euro (31.12.2014: 26,3 Mio. Euro). In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 wurden 20,0 Mio. Euro (brutto) investiert.
Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen
Die Bundesregierung erwartet laut ihrer im Oktober 2015 veröffentlichten Herbstprojektion 2015 einen Anstieg des realen Bruttoinlandsproduktes von 1,7%. Damit korrigierte sie für das aktuelle Jahr das Wachstumsplus um 0,1% (vorher: 1,8%) leicht nach unten. Sie geht aber nach wie vor trotz schwächerer Weltkonjunktur und hoher Flüchtlingszahlen von einem weiteren Wachstum der deutschen Wirtschaft aus. Maßgeblich für die gute Entwicklung bleibt der private Konsum, gestützt durch die gute Arbeitsmarktlage.
In seiner Sitzung am 14. Oktober 2015 kam der Schätzerkreis für 2015 zu dem Ergebnis, dass die Einnahmen der gesetzlichen Krankenkassen 198,5 Mrd. Euro und die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds 198,3 Mrd. Euro betragen dürften, wobei die um 2,5 Mrd. Euro reduzierten Bundeszuschüsse (2016 werden sie wieder auf 14 Mrd. Euro angehoben) aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds ausgeglichen werden sollen.
Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen werden voraussichtlich im Jahr 2015 auf 209,3 Mrd. Euro ansteigen. Somit müssen die Kassen auf ihre Rücklagen zurückgreifen. Nach den Daten des Gesundheitsministeriums verfügten die Kassen zum Ende des ersten Halbjahres 2015 über Finanzreserven in Höhe von 15,2 Mrd. Euro.
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Ertragslage
Umsatzentwicklung und Entwicklung des Betriebsergebnisses im Konzern
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 erzielte MediClin einen Konzernumsatz in Höhe von 414,4 Mio. Euro (9 M 2014: 402,8 Mio. Euro) und lag damit um 11,6 Mio. Euro oder 2,9% über dem Vorjahreswert. Die Auslastung im Konzern erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 87,7% (9 M 2014: 87,6%). Das Umsatzplus des 3.Quartals 2015 gegenüber dem 3.Quartal 2014 betrug 4,1 Mio. Euro oder 3,0%.
| in Mio. € | Konzern umsatz 2015 |
Konzern EBIT 2015 |
Konzern umsatz 2014 |
Konzern EBIT 2014 |
|---|---|---|---|---|
| 1. Quartal | 136,6 | 1,6 | 132,4 | –1,0 |
| 2. Quartal | 137,6 | 5,0 | 134,3 | 4,1 |
| 3. Quartal | 140,2 | 10,8 | 136,1 | 9,1 |
| Summe | 414,4 | 17,4 | 402,8 | 12,2 |
Der Materialaufwand im Konzern reduzierte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,1 Mio. Euro. Verringert haben sich sowohl die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (–2,1 Mio. Euro) als auch die Aufwendungen für bezogene Leistungen (–1,0 Mio. Euro). Der Personalaufwand erhöhte sich im Wesentlichen wegen der gestiegenen Mitarbeiterzahl, aber auch entgeltbedingt.
Aufwandspositionen
| 9 M 2015 | 9M 2014 | Q3 2015 | Q3 2014 | |
|---|---|---|---|---|
| Materialaufwand in Mio. € | 76,9 | 80,0 | 25,6 | 25,6 |
| Materialaufwandsquote in % | 18,6 | 19,9 | 18,3 | 18,8 |
| Personalaufwand in Mio. € | 240,4 | 232,7 | 76,4 | 75,6 |
| Personalaufwandsquote in % | 58,0 | 57,8 | 54,5 | 55,5 |
| Abschreibungen in Mio. € | 13,7 | 13,2 | 4,7 | 4,5 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen in Mio. € |
71,0 | 69,4 | 24,1 | 22,9 |
Die Abschreibungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,5 Mio. Euro bzw. 1,6 Mio. Euro. Die Abschreibungsquote betrug wie im Vorjahr 3,3%. Die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierte sich aufgrund des deutlich gestiegenen Umsatzes von 17,2% auf 17,1%.
Das Konzernbetriebsergebnis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,2 Mio. Euro von 12,2 Mio. Euro auf 17,4 Mio. Euro. Das Finanzergebnis betrug –2,3 Mio. Euro (9 M 2014: –2,9 Mio. Euro). Das den Aktionären der MediClin AG zuzurechnende Konzernergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,5 Mio. Euro von 8,0 Mio. Euro auf 12,5 Mio. Euro.
Das den Aktionären der MediClin AG zuzurechnende Konzernergebnis je Aktie beträgt 0,26 Euro (9 M 2014: 0,17 Euro).
Die ausführliche Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Segmente wird in der Berichterstattung der Segmente dargestellt.
Statistische Leistungsdaten
Segment Postakut
| 9 M 2015 | 9M 2014 | Veränderung in % |
Q3 2015 | Q3 2014 | Veränderung in % |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Fallzahlen (stationär) | 57.901 | 58.230 | –0,6 | 19.886 | 20.233 | –1,7 |
| Verweildauer in Tagen | 25,2 | 25,1 | +0,4 | 25,1 | 24,7 | +1,6 |
| Auslastung in % | 88,7 | 88,7 | 0,0 | 90,1 | 89,9 | +0,2 |
| Betten zum Stichtag | 6.032 | 6.033 | 0,0 | 6.032 | 6.033 | 0,0 |
Segment Akut
| 9 M 2015 | 9M 2014 | Veränderung in % |
Q3 2015 | Q3 2014 | Veränderung in % |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Fallzahlen (stationär) | 32.118 | 32.807 | –2,1 | 10.732 | 10.747 | –0,1 |
| Case-Mix-Punkte | 37.352 | 39.024 | –4,3 | 12.102 | 12.802 | –5,5 |
| Verweildauer in Tagen | 10,6 | 10,2 | +3,9 | 10,5 | 10,4 | +1,0 |
| Verweildauer in Tagen ohne Psychiatrie/Psychosomatik |
7,7 | 7,6 | +1,3 | 7,6 | 7,7 | –1,3 |
| Betten zum Stichtag | 1.569 | 1.522 | +3,1 | 1.569 | 1.522 | +3,1 |
Geschäftsfeld Pflege
| 9 M 2015 | 9M 2014 | Veränderung in % |
Q3 2015 | Q3 2014 | Veränderung in % |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Auslastung in % | 95,3 | 92,1 | +3,5 | 96,5 | 92,6 | +4,2 |
| Pflegeplätze zum Stichtag | 430 | 430 | 0,0 | 430 | 430 | 0,0 |
Konzern
| 9 M 2015 | 9M 2014 | Veränderung in % |
Q3 2015 | Q3 2014 | Veränderung in % |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| Fallzahlen (stationär) | 90.019 | 91.037 | –1,1 | 30.618 | 30.980 | –1,2 |
| Auslastung in % | 87,7 | 87,6 | +0,1 | 88,5 | 88,3 | +0,2 |
| Betten/Pflegeplätze zum Stichtag |
8.031 | 7.985 | +0,6 | 8.031 | 7.985 | +0,6 |
Berichterstattung der Segmente
Im 9-Monats-Vergleich stiegen die Umsatzerlöse im Segment Postakut um 13,3 Mio. Euro (+5,7%) auch aufgrund eines größeren Leistungsangebots in der Neurologie, bei einer auf Vorjahresniveau liegenden Auslastung und einer leicht erhöhten Verweildauer. Im Segment Akut lag der Umsatz aufgrund geringerer Fallzahlen und Case-Mix-Punkte um 2,6 Mio. Euro (–1,7%) unter dem Vorjahreswert. Im Geschäftsfeld Pflege führte eine leicht gestiegene Belegung zu einem um 0,6 Mio. Euro (+6,6%) höheren Umsatz.
Umsatzerlöse
| in Mio. € | 9 M 2015 | 9M 2014 | Q3 2015 | Q3 2014 |
|---|---|---|---|---|
| Postakut | 247,6 | 234,3 | 86,0 | 81,8 |
| Akut | 153,6 | 156,2 | 49,6 | 50,1 |
| Sonstige Aktivitäten und Überleitung |
13,2 | 12,3 | 4,6 | 4,2 |
| davon Geschäftsfeld Pflege | 10,4 | 9,8 | 3,6 | 3,3 |
| Konzern | 414,4 | 402,8 | 140,2 | 136,1 |
Auch im 3.Quartal 2015 setzte sich die positive Umsatzentwicklung im Segment Postakut fort. Im Segment Akut lag der Umsatz im 3.Quartal 2015 nur noch um 0,5 Mio. Euro unter dem Vergleichsquartal des Vorjahres (Q1 2015: –1,3 Mio. Euro; Q2 2015: – 0,8 Mio. Euro), sodass hier von einer Verbesserung der Umsatzentwicklung ausgegangen werden kann. Dies zeigen auch die Fallzahlen, die gegenüber dem 2.Quartal 2015 wieder gestiegen sind und nahezu auf dem Niveau des 3.Quartals 2014 liegen.
Umsatzerlöse im Quartalsverlauf
| in Mio. € | Postakut 2015 |
Postakut 2014 |
Akut 2015 |
Akut 2014 |
|---|---|---|---|---|
| 1. Quartal | 79,2 | 74,0 | 53,1 | 54,4 |
| 2.Quartal | 82,4 | 78,5 | 50,9 | 51,7 |
| 3.Quartal | 86,0 | 81,8 | 49,6 | 50,1 |
| Summe | 247,6 | 234,3 | 153,6 | 156,2 |
Im Segment Postakut verringerten sich die Materialaufwendungen trotz Umsatzanstieg. Die Personalaufwendungen hingegen stiegen im Wesentlichen aufgrund einer höheren Anzahl an Mitarbeitern sowie entgeltbedingt. Im Segment Akut korrespondierte der geringere Umsatz mit einem Rückgang der Material- und Personalaufwendungen. Der Rückgang beim Personalaufwand beruht überwiegend auf der geringeren Zahl an Mitarbeitern.
Materialaufwand
| 9 M 2015 | 9M 2014 | Q3 2015 | Q3 2014 | |
|---|---|---|---|---|
| Postakut | ||||
| Materialaufwand in Mio. € | 51,0 | 52,0 | 16,9 | 17,3 |
| Materialaufwandsquote in % | 20,6 | 22,2 | 19,6 | 21,2 |
| Akut | ||||
| Materialaufwand in Mio. € | 40,0 | 42,2 | 13,0 | 13,5 |
| Materialaufwandsquote in % | 26,0 | 27,0 | 26,3 | 27,0 |
Personalaufwand
| 9 M 2015 | 9M 2014 | Q3 2015 | Q3 2014 | |
|---|---|---|---|---|
| Postakut | ||||
| Personalaufwand in Mio. € | 123,6 | 116,1 | 39,4 | 38,0 |
| Personalaufwandsquote in % | 49,9 | 49,6 | 45,8 | 46,5 |
| Akut | ||||
| Personalaufwand in Mio. € | 82,1 | 83,0 | 26,1 | 26,7 |
| Personalaufwandsquote in % | 53,5 | 53,1 | 52,7 | 53,4 |
Im Segment Postakut führten die höheren Umsätze zu einem Anstieg des Segmentergebnisses. Im Segment Akut konnte der Umsatzrückgang durch geringere Aufwendungen kompensiert werden, sodass ein über dem Vorjahreswert liegendes Segmentergebnis erzielt werden konnte.
Segmentergebnisse
| Konzern | 17,4 | 12,2 | 10,8 | 9,1 |
|---|---|---|---|---|
| Sonstige Aktivitäten und Überleitung |
–5,6 | –5,3 | –1,3 | –0,8 |
| Akut | 7,2 | 6,7 | 2,1 | 1,6 |
| Postakut | 15,8 | 10,8 | 10,0 | 8,3 |
| in Mio. € | 9 M 2015 | 9M 2014 | Q3 2015 | Q3 2014 |
Segmentergebnisse im Quartalsverlauf
| in Mio. € | Postakut 2015 |
Postakut 2014 |
Akut 2015 |
Akut 2014 |
|---|---|---|---|---|
| 1. Quartal | 0,7 | –1,8 | 3,2 | 3,1 |
| 2. Quartal | 5,1 | 4,3 | 1,9 | 2,0 |
| 3. Quartal | 10,0 | 8,3 | 2,1 | 1,6 |
| Summe | 15,8 | 10,8 | 7,2 | 6,7 |
| in Mio. € | Januar – September 2015 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Postakut | Akut | Sonstige Aktivitäten |
Zwischen summe |
Überleitung | Konzern | |
| Umsatzerlöse | 247,6 | 153,6 | 49,7 | 450,9 | –36,5 | 414,4 |
| davon Gesamtumsatz | 250,6 | 155,8 | 53,0 | 459,4 | 0,0 | 459,4 |
| davon Innenumsatz | 3,0 | 2,2 | 3,3 | 8,5 | 36,5 | 45,0 |
| Materialaufwand | –51,0 | –40,0 | –20,3 | –111,3 | 34,4 | – 76,9 |
| Personalaufwand | –123,6 | –82,1 | –33,4 | – 239,1 | –1,3 | – 240,4 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | –53,7 | –19,6 | –7,8 | – 81,1 | 10,1 | – 71,0 |
| Segmentergebnis | 15,8 | 7,2 | – 3,1 | 19,9 | – 2,5 | 17,4 |
| davon nicht zahlungswirksame Posten: |
||||||
| Planmäßige Ab-/ Zuschreibungen |
–7,3 | –11,4 | –1,0 | –19,7 | 0,0 | –19,7 |
| Außerplanmäßige Ab-/ Zuschreibungen |
0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Auflösungen Sonderposten | 0,5 | 5,5 | 0,0 | 6,0 | 0,0 | 6,0 |
| Wertberichtigungen | –0,2 | –0,2 | 0,0 | – 0,4 | 0,0 | – 0,4 |
| Zuführungen Rückstellungen/ Verbindlichkeiten |
–11,1 | –7,7 | –5,1 | – 23,9 | –0,8 | – 24,7 |
| Finanzerträge | 0,2 | 0,1 | 0,2 | 0,5 | –0,5 | 0,0 |
| Finanzaufwendungen | –0,7 | –1,0 | –0,9 | – 2,6 | 0,3 | – 2,3 |
| Finanzergebnis | – 0,5 | – 0,9 | – 0,7 | – 2,1 | – 0,2 | – 2,3 |
| Ertragsteuern | 0,1 | 0,1 | –1,3 | –1,1 | –1,6 | – 2,7 |
| Vermögen der Bilanz | 133,6 | 157,5 | 8,0 | 299,1 | 36,9 | 336,0 |
| Schulden der Bilanz | 23,9 | 23,4 | 71,2 | 118,5 | 52,7 | 171,2 |
| Investitionen (Bruttozugänge zum Anlagevermögen) |
13,6 | 5,3 | 1,1 | 20,0 | 0,0 | 20,0 |
Ergebnisse und Vermögenslage der Segmente im 9-Monats-Vergleich
| in Mio. € | Januar –September 2014 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Postakut | Akut | Sonstige Aktivitäten |
Zwischen summe |
Überleitung | Konzern | |
| Umsatzerlöse | 234,3 | 156,2 | 48,4 | 438,9 | –36,1 | 402,8 |
| davon Gesamtumsatz | 237,3 | 158,3 | 52,0 | 447,6 | 0,0 | 447,6 |
| davon Innenumsatz | 3,0 | 2,1 | 3,6 | 8,7 | 36,1 | 44,8 |
| Materialaufwand | –52,0 | –42,2 | –21,0 | –115,2 | 35,2 | – 80,0 |
| Personalaufwand | –116,1 | –83,0 | –31,6 | – 230,7 | –2,0 | – 232,7 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | –52,4 | –19,8 | –6,7 | – 78,9 | 9,5 | – 69,4 |
| Segmentergebnis | 10,8 | 6,7 | – 2,7 | 14,8 | – 2,6 | 12,2 |
| davon nicht zahlungswirksame Posten: |
||||||
| Planmäßige | ||||||
| Ab-/ Zuschreibungen | –6,9 | –11,5 | –0,9 | –19,3 | 0,0 | –19,3 |
| Außerplanmäßige Ab-/ Zuschreibungen |
0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Auflösungen Sonderposten | 0,4 | 5,7 | 0,0 | 6,1 | 0,0 | 6,1 |
| Wertberichtigungen | –0,1 | –1,1 | 0,0 | –1,2 | 0,0 | –1,2 |
| Zuführungen Rückstellungen/ Verbindlichkeiten |
–10,1 | –8,8 | –9,1 | – 28,0 | –1,1 | – 29,1 |
| Finanzerträge | 0,1 | 0,1 | 0,3 | 0,5 | –0,5 | 0,0 |
| Finanzaufwendungen | –0,8 | –1,1 | –1,3 | – 3,2 | 0,3 | – 2,9 |
| Finanzergebnis | – 0,7 | –1,0 | –1,0 | – 2,7 | – 0,2 | – 2,9 |
| Ertragsteuern | 0,2 | 0,0 | –1,0 | – 0,8 | – 0,5 | –1,3 |
| Vermögen der Bilanz | 124,3 | 160,6 | 7,2 | 292,1 | 31,8 | 323,9 |
| Schulden der Bilanz | 22,9 | 22,1 | 67,2 | 112,2 | 56,6 | 168,8 |
| Investitionen (Bruttozugänge zum Anlagevermögen) |
6,7 | 6,6 | 0,9 | 14,2 | 0,0 | 14,2 |
| in Mio. € | Juli – September 2015 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Postakut | Akut | Sonstige Aktivitäten |
Zwischen summe |
Überleitung | Konzern | |
| Umsatzerlöse | 86,0 | 49,6 | 16,2 | 151,8 | –11,6 | 140,2 |
| davon Gesamtumsatz | 87,0 | 50,2 | 17,2 | 154,4 | 0,0 | 154,4 |
| davon Innenumsatz | 1,0 | 0,6 | 1,0 | 2,6 | 11,6 | 14,2 |
| Materialaufwand | –16,9 | –13,0 | –6,5 | – 36,4 | 10,8 | – 25,6 |
| Personalaufwand | –39,4 | –26,1 | –10,4 | – 75,9 | –0,5 | – 76,4 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | –18,3 | –6,7 | –2,5 | – 27,5 | 3,4 | – 24,1 |
| Segmentergebnis | 10,0 | 2,1 | – 0,3 | 11,8 | –1,0 | 10,8 |
| davon nicht zahlungswirksame Posten: |
||||||
| Planmäßige Ab-/ Zuschreibungen |
–2,5 | –3,8 | –0,4 | – 6,7 | 0,0 | – 6,7 |
| Außerplanmäßige Ab-/ Zuschreibungen |
0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Auflösungen Sonderposten | 0,2 | 1,8 | 0,0 | 2,0 | 0,0 | 2,0 |
| Wertberichtigungen | –0,1 | –0,2 | 0,0 | – 0,3 | 0,0 | – 0,3 |
| Zuführungen Rückstellungen/ Verbindlichkeiten |
–1,3 | –0,8 | 0,1 | – 2,0 | –0,2 | – 2,2 |
| Finanzerträge | 0,1 | 0,0 | 0,1 | 0,2 | –0,1 | 0,1 |
| Finanzaufwendungen | –0,2 | –0,3 | –0,4 | – 0,9 | 0,1 | – 0,8 |
| Finanzergebnis | – 0,1 | – 0,3 | – 0,3 | – 0,7 | 0,0 | – 0,7 |
| Ertragsteuern | 0,0 | 0,0 | – 0,8 | – 0,8 | –1,2 | – 2,0 |
| Vermögen der Bilanz (Veränderung) |
2,7 | – 3,7 | 0,0 | –1,0 | 11,2 | 10,2 |
| Schulden der Bilanz (Veränderung) |
2,0 | 0,9 | 0,3 | 3,2 | –1,3 | 1,9 |
| Investitionen (Bruttozugänge zum Anlagevermögen) |
5,1 | 2,0 | 0,2 | 7,3 | 0,0 | 7,3 |
Ergebnisse und Vermögenslage der Segmente im Quartalsvergleich
| in Mio. € | Juli – September 2014 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Postakut | Akut | Sonstige Aktivitäten |
Zwischen summe |
Überleitung | Konzern | |
| Umsatzerlöse | 81,8 | 50,1 | 16,0 | 147,9 | –11,8 | 136,1 |
| davon Gesamtumsatz | 82,7 | 50,1 | 16,9 | 149,7 | 0,0 | 149,7 |
| davon Innenumsatz | 0,9 | 0,0 | 0,9 | 1,8 | 11,8 | 13,6 |
| Materialaufwand | –17,3 | –13,5 | –6,3 | – 37,1 | 11,5 | – 25,6 |
| Personalaufwand | –38,0 | –26,7 | –10,2 | – 74,9 | –0,7 | – 75,6 |
| Sonstiger betrieblicher Aufwand | –17,1 | –6,7 | –1,9 | – 25,7 | 2,8 | – 22,9 |
| Segmentergebnis | 8,3 | 1,6 | 0,3 | 10,2 | –1,1 | 9,1 |
| davon nicht zahlungswirksame Posten: |
||||||
| Planmäßige | ||||||
| Ab-/ Zuschreibungen | –2,4 | –3,8 | –0,3 | – 6,5 | 0,0 | – 6,5 |
| Außerplanmäßige | ||||||
| Ab-/ Zuschreibungen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Auflösungen Sonderposten | 0,1 | 1,9 | 0,0 | 2,0 | 0,0 | 2,0 |
| Wertberichtigungen | –0,1 | –0,6 | 0,0 | – 0,7 | 0,0 | – 0,7 |
| Zuführungen Rückstellungen/ Verbindlichkeiten |
–2,3 | –1,5 | –2,7 | – 6,5 | –0,6 | – 7,1 |
| Finanzerträge | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Finanzaufwendungen | –0,2 | –0,3 | –0,6 | –1,1 | 0,1 | –1,0 |
| Finanzergebnis | – 0,2 | – 0,3 | – 0,6 | –1,1 | 0,1 | –1,0 |
| Ertragsteuern | 0,1 | 0,0 | – 0,9 | – 0,8 | – 0,3 | –1,1 |
| Vermögen der Bilanz (Veränderung) |
– 3,5 | –1,5 | – 0,5 | – 5,5 | 12,6 | 7,1 |
| Schulden der Bilanz (Veränderung) |
0,8 | 0,3 | 4,1 | 5,2 | – 3,3 | 1,9 |
| Investitionen (Bruttozugänge zum Anlagevermögen) |
1,6 | 2,9 | 0,2 | 4,7 | 0,0 | 4,7 |
Entwicklung der Kostenträgerstruktur
Nach IFRS (IFRS 8.34 "Informationen über wichtige Kunden") hat ein Unternehmen Informationen über den Grad seiner Abhängigkeit von seinen wichtigsten Kunden vorzulegen. Die gesetzliche Rentenversicherung und die gesetzliche Krankenversicherung sind die zwei größten Leistungsträger für die medizinische Rehabilitation. Im Akutbereich sind die Leistungsträger überwiegend die gesetzlichen Krankenkassen.
Die Überwachung und Steuerung der Umsätze mit den Kostenträgern erfolgt mithilfe der monatlichen Kostenträgerstatistik. Diese dokumentiert die den einzelnen Kostenträgern in Rechnung gestellten Leistungen auf Grundlage der geleisteten Pflegetage. Danach fragten in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 im Segment Postakut die Rentenversicherungsträger 48,1% (9 M 2014: 48,0%) und die gesetzlichen Krankenversicherungen 43,3% (9 M 2014: 43,3%) der Leistungen nach. Im Segment Akut entfielen 92,8% (9 M 2014: 92,7%) der nachgefragten Leistungen auf die gesetzlichen Krankenkassen.
Investitionen
Bruttozugänge zum Anlagevermögen
| in Tsd. € | 9 M 2015 | 9M 2014 |
|---|---|---|
| Lizenzen, Konzessionen | 889 | 885 |
| Firmenwerte | 0 | 69 |
| Grundstücke, Gebäude | 812 | 2.300 |
| Technische Anlagen, EDV | 467 | 1.260 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 9.352 | 8.546 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 8.443 | 1.112 |
| Summe | 19.963 | 14.172 |
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 wurden in Umbaumaßnahmen und Erweiterungsbauten 8,3 Mio. Euro, in die Anschaffung medizintechnischer Geräte 3,3 Mio. Euro und in die EDV 2,5 Mio. Euro investiert.
Liquidität
Die Entwicklung der liquiden Mittel stellt nachfolgende Übersicht dar:
| in Mio. € | 9 M 2015 | 9M 2014 |
|---|---|---|
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 24,1 | 26,7 |
| davon Konzernergebnis | 12,5 | 8,0 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | –13,8 | –8,9 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | –6,4 | –6,4 |
| Zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel | 3,9 | 11,4 |
| Liquide Mittel am Anfang der Periode | 26,3 | 13,2 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 30,2 | 24,6 |
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verringerte sich gegenüber den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014 um 2,6 Mio. Euro. Dies ist vor allem auf die gestiegenen kurzfristigen Vermögenswerte zurückzuführen.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus den Auszahlungen für Investitionen von 18,9 Mio. Euro (9 M 2014: 13,0 Mio. Euro), abzüglich Fördermittel von 4,9 Mio. Euro (9 M 2014: 3,9 Mio. Euro).
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrifft die Darlehenstilgung. Insgesamt erhöhten sich die liquiden Mittel in den ersten neun Monaten 2015 um 3,9 Mio. Euro.
Vermögenslage
Bilanzstruktur
| 30.09.2015 | in % der Bilanzsumme |
31.12.2014 | in % der Bilanzsumme |
|---|---|---|---|
| 221,8 | 66,0 | 216,8 | 67,8 |
| 114,2 | 34,0 | 102,8 | 32,2 |
| 336,0 | 100,0 | 319,6 | 100,0 |
| 164,8 | 49,1 | 153,9 | 48,2 |
| 108,6 | 32,3 | 112,3 | 35,1 |
| 62,6 | 18,6 | 53,4 | 16,7 |
| 336,0 | 100,0 | 319,6 | 100,0 |
Die Bilanzsumme stieg um 16,4 Mio. Euro bzw. 5,1% gegenüber dem 31. Dezember 2014. Dies schlug sich auf der Aktivseite in erster Linie in der Erhöhung der kurzfristigen Vermögenswerte (+11,4 Mio. Euro) nieder. Im langfristigen Bereich entfielen 4,4 Mio. Euro auf den Anstieg des Anlagevermögens und 0,6 Mio. Euro auf gestiegene aktive latente Steuern. Im kurzfristigen Bereich standen den Erhöhungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+6,5 Mio. Euro), der geleisteten Vorauszahlungen (+1,9 Mio. Euro), der Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht (+0,4 Mio. Euro) sowie der liquiden Mittel (+3,9 Mio. Euro) Rückgänge bei den Vorräten (–0,3 Mio. Euro), den übrigen Vermögenswerten (–0,1 Mio. Euro) sowie den zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten (–0,9 Mio. Euro) gegenüber.
Die Eigenkapitalquote verbesserte sich aufgrund des Konzernergebnisses, trotz der gestiegenen Bilanzsumme, um 0,9 Prozentpunkte.
Der Rückgang der langfristigen Schulden resultiert im Wesentlichen aus Darlehenstilgungen von insgesamt 6,2 Mio. Euro und einer Erhöhung der Pensionsrückstellungen um insgesamt 2,4 Mio. Euro, vor allem aufgrund des gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 gesunkenen Rechnungszinssatzes.
Bei den kurzfristigen Schulden standen unter anderem den Erhöhungen bei den Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht (+2,0 Mio. Euro), den übrigen Verbindlichkeiten (+7,0 Mio. Euro) und den kurzfristigen Steuerschulden (+2,7 Mio. Euro) Rückgänge bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (–2,1 Mio. Euro), den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten (– 0,2 Mio. Euro) und den kurzfristigen Rückstellungen (– 0,2 Mio. Euro) gegenüber.
Mitarbeiter
Die Zahl der Mitarbeiter, gerechnet in Vollzeitkräften, hat sich gegenüber den Vergleichszeiträumen um 1,5% bzw. 1,2% erhöht. Konzernweit waren in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 durchschnittlich 241 Auszubildende beschäftigt (9 M 2014: 209 Auszubildende).
| ausgewiesen in Vollzeitkräften |
9 M 2015 | 9M 2014 | Veränderung | Q3 2015 | Q3 2014 | Veränderung |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Postakut | 3.384 | 3.281 | +103 | 3.404 | 3.317 | +87 |
| Akut | 1.958 | 1.994 | –36 | 1.951 | 1.982 | –31 |
| Sonstige Aktivitäten | 1.158 | 1.130 | +28 | 1.161 | 1.143 | +18 |
| davon Geschäftsfeld Pflege | 181 | 173 | +8 | 183 | 172 | +11 |
| davon Geschäftsfeld Service | ||||||
| (inkl. Verwaltung) | 977 | 957 | +20 | 978 | 971 | +7 |
| Konzern | 6.500 | 6.405 | + 95 | 6.516 | 6.442 | +74 |
Anzahl der Mitarbeiter im Konzern und in den Segmenten im Durchschnitt
Im 9-Monats-Vergleich haben sich der Umsatz je Vollzeitkraft um 1,4% und die Personalkosten je Vollzeitkraft um 1,8% erhöht.
Kennzahlen je Vollzeitkraft im Konzern
| in € | 9 M 2015 | 9M 2014 | Q3 2015 | Q3 2014 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz je Vollzeitkraft | 63.756 | 62.887 | 21.519 | 21.128 |
| Personalkosten je Vollzeitkraft | 36.983 | 36.331 | 11.719 | 11.735 |
Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahestehenden Personen
Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen bestanden in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 unverändert gegenüber den im Geschäftsbericht 2014 aufgeführten Personen bzw. Gesellschaften. Die Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt und stellen sich wie folgt dar:
| in Mio. € | 9 M 2015 | 9M 2014 |
|---|---|---|
| Erträge | ||
| Umsätze aus Postakut-, Akut- und Pflegeleistungen | 1,4 | 1,2 |
| Einnahmen Objektmanagement | 0,3 | 0,3 |
| Pensionszahlungen der MAUK1 | 0,5 | 0,5 |
| Serviceleistungen | 0,2 | 0,0 |
| Aufwendungen | ||
| Leasingaufwendungen2 | 33,0 | 32,9 |
| Kosten Liegenschaftsverwaltung | 0,6 | 0,6 |
| Versicherungsprämien | 1,1 | 1,3 |
| Serviceleistungen | 5,8 | 5,4 |
| Vergütungen für das Management in Schlüsselpositionen | 1,5 | 1,5 |
| Zuwendungen an MAUK1 | 0,5 | 0,1 |
| Sonstiger Leistungs- und Materialbezug | 0,4 | 0,0 |
| in Mio. € | 30.09.2015 | 31.12.2014 |
|---|---|---|
| Forderungen | ||
| Rückzahlungsanspruch aus Vorfinanzierung Klinikerweiterungen/ | ||
| Baumaßnahmen | 0,1 | 0,1 |
| Forderungen aus Postakut-, Akut- und Pflegeleistungen | 0,2 | 0,1 |
| Verbindlichkeiten | ||
| Serviceleistungen | 0,3 | 0,6 |
| Rückstellungen für Versicherungsleistungen | 0,6 | 0,1 |
| Rückstellungen für Vergütungen für das Management | ||
| in Schlüsselpositionen | 0,7 | 0,8 |
1 Mitarbeiterunterstützungskasse der vereinigten Klinikbetriebe (MAUK)
2 In den Leasingaufwendungen sind 32,5 Mio. Euro (9 M 2014: 32,4 Mio. Euro) Mietzahlungen an den OIK-Immobilienfonds enthalten; siehe hierzu nachstehende Erläuterungen zum OIK-Immobilienfonds
OIK-Immobilienfonds
Im Geschäftsjahr 2014 wurde dem Vorstand der MediClin AG ein von einem Aktionär beauftragtes anwaltliches Gutachten vorgelegt, in dem dessen Rechtsauffassung dargestellt wird. Hierin wurde die Ansicht vertreten, dass die von der Gesellschaft an den OIK-Fonds gezahlten Mieten für die in den Jahren 1999 bis 2002 in den Immobilienfonds eingebrachten und zurückgemieteten Kliniken als überhöht anzusehen seien. Weiterhin wird in diesem Rechtsgutachten auf mögliche Ansprüche hingewiesen und auf die besondere Situation, dass die Anteilseignerinnen des Fonds gleichzeitig auch direkt oder indirekt Aktionärinnen der MediClin AG sind (unter anderem ERGO Versicherungsgruppe AG – ERGO) bzw. bis 2011 waren (Provinzial Rheinland Lebensversicherung AG – Provinzial).
Da der Vorstand verpflichtet ist, dafür Sorge zu tragen, dass die Geschäfte des Unternehmens nach Recht und Gesetz abgewickelt werden, ist er verpflichtet, die in dem von einem Aktionär beauftragten Gutachten geäußerten Verdachtsmomente und die möglicherweise daraus resultierenden rechtlichen Ansprüche zu prüfen.
Die von der MediClin AG beauftragte Prüfung der Angemessenheit der Mieten dauert noch an. Die vorliegenden Erkenntnisse bezüglich der Angemessenheit der Mieten lassen noch keine abschließende Beurteilung zu, ob und inwieweit diese marktunüblich sind oder waren. Aufgrund dieses Sachverhalts sind keine bilanziellen Konsequenzen erforderlich.
Nachtragsbericht
Besondere Ereignisse nach dem Zwischenabschlussstichtag 30. September 2015, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, liegen nicht vor.
Prognose-, Risiko- und Chancenbericht
Prognosebericht
Zu den im Geschäftsbericht 2014 im Prognosebericht veröffentlichten Angaben haben sich aus heutiger Sicht keine Änderungen ergeben, die einen wesentlichen Einfluss auf die weitere Geschäftsentwicklung der MediClin nehmen könnten.
Was den Akutbereich anbelangt, so wurden die Honorarverhandlungen auf Bundesebene zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband für das Jahr 2016 Ende September 2015 beendet. Im Ergebnis steigt der Orientierungswert für ärztliche und psychotherapeutische Leistungen um 1,6%, das heißt er erhöht sich von derzeit 10,2718 Cent auf 10,4361 Cent. Ebenfalls im September 2015 wurde vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) die Steigerung der Grundlohnrate für das Jahr 2016 mit 2,95% (2015: 2,53%) bekannt gegeben. Dies bedeutet, dass die Vergütungen im kommenden Jahr um 2,95% steigen werden und somit rund 3,6 Mrd. Euro mehr für die Krankenhäuser zur Verfügung stehen. Inwieweit sich diese Entscheidungen auf das Segment Akut bzw. auf den Konzern auswirken werden, ist derzeit nicht abschätzbar.
Gesetzliche Neuregelungen
Anfang Oktober 2015 fanden Gespräche zwischen Bund und Ländern über den Entwurf des Krankenhausstrukturgesetzes (KHSG) statt. Das KHSG sieht unter anderem vor, die Krankenhäuser in Deutschland zusätzlich mit rund 800 Mio. Euro mehr zu unterstützen. Hierbei sollen vor allem die Leistungen in der Pflege am Krankenbett erweitert werden. Der Versorgungszuschlag, der 2017 auslaufen würde, soll in einen Pflegezuschlag von 500 Mio. Euro pro Jahr umgewidmet werden, welcher an die Zahl der Pflegestellen gekoppelt wird. Die bisherigen Mehrleistungsabschläge sollen wegfallen. Sie sollen durch einen Fixkostendegressionsabschlag für zusätzlich vereinbarte Leistungen ersetzt werden, der künftig bei den Budgetverhandlungen festgelegt wird und für 3 Jahre gelten soll. Weiterhin sieht der Entwurf eine Tarifausgleichsrate vor, die dem Auseinanderlaufen von Tariflöhnen und Preisanpassungen entgegenwirken soll. Förderprogramme für die Einstellung von Pflegekräften und Hygienepersonal, die die Personalsituation in den Krankenhäusern verbessern sollen, werden bis 2019 verlängert.
Risiko- und Chancenbericht
In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 haben sich keine neuen nennenswerten Chancen oder Risiken ergeben sowie keine Änderungen im Chancen- und Risikomanagement, sodass auf die Angaben im Geschäftsbericht 2014 verwiesen werden kann.
MEDICLIN Aktiengesellschaft
Offenburg, 4. November 2015
Der Vorstand
Zukunftsgerichtete Aussagen
Dieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen. Wörter wie "antizipieren", "annehmen", "glauben", "einschätzen", "erwarten", "beabsichtigen", "können/könnten", "planen", "projizieren", "sollten" und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Solche Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der MediClin AG beruhen. Sollten einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Es ist von der MediClin AG weder beabsichtigt noch übernimmt die MediClin AG eine gesonderte Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen laufend zu aktualisieren und fortzuschreiben, um sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Erscheinen dieses Zwischenberichts anzupassen.
MediClin AG > Zwischenbericht zum 30. September 2015
Konzernzwischenabschluss der MEDICLIN Aktiengesellschaft
für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis 30. September 2015
Konzernzwischenbilanz zum 30. September 2015
AKTIVA
| in Tsd. € | 30.09.2015 | 31.12.2014 | |
|---|---|---|---|
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | |||
| Konzessionen, Lizenzen | 1.487 | 1.765 | |
| Firmenwerte | 48.484 | 48.589 | |
| Geleistete Anzahlungen | 443 | 192 | |
| 50.414 | 50.546 | ||
| Sachanlagen | |||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | |||
| einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 101.936 | 105.115 | |
| Technische Anlagen und Maschinen | 10.161 | 11.058 | |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 38.041 | 36.970 | |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 9.992 | 2.393 | |
| 160.130 | 155.536 | ||
| Sonstige Finanzanlagen | |||
| Beteiligungen | 65 | 65 | |
| Übrige Ausleihungen und andere Finanzanlagen | 3 | 3 | |
| Rückdeckungsversicherungen | 1.458 | 1.458 | |
| 1.526 | 1.526 | ||
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | |||
| Langfristige Steuererstattungsansprüche | 72 | 141 | |
| Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht | 1.700 | 1.700 | |
| 1.772 | 1.841 | ||
| Aktive latente Steuern | 7.921 | 7.339 | |
| 221.763 | 216.788 | ||
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | |||
| Vorräte | 6.066 | 6.359 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 68.443 | 61.974 | |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Geleistete Vorauszahlungen | 2.682 | 776 | |
| Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht | 3.750 | 3.339 | |
| Übrige Vermögenswerte | 2.891 | 3.014 | |
| 9.323 | 7.129 | ||
| Kurzfristige Steuererstattungsansprüche | 80 | 86 | |
| Liquide Mittel | 30.217 | 26.347 | |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte | 78 | 932 | |
| 114.207 | 102.827 | ||
| 335.970 | 319.615 |
PASSIVA
| in Tsd. € | 30.09.2015 | 31.12.2014 | |
|---|---|---|---|
| EIGENKAPITAL | |||
| Anteil MediClin-Konzern | |||
| Gezeichnetes Kapital | 47.500 | 47.500 | |
| Kapitalrücklage | 129.392 | 129.392 | |
| Gewinnrücklage | –18.263 | –16.645 | |
| Konzernbilanzgewinn /-verlust | 6.563 | –5.910 | |
| 165.192 | 154.337 | ||
| Anteile nicht beherrschender Gesellschafter | – 366 | – 390 | |
| 164.826 | 153.947 | ||
| LANGFRISTIGE SCHULDEN | |||
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 40.294 | 46.267 | |
| Übrige Finanzverbindlichkeiten | 7.563 | 7.839 | |
| 47.857 | 54.106 | ||
| Langfristige Rückstellungen | |||
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 50.600 | 48.166 | |
| Übrige Rückstellungen | 6.022 | 6.019 | |
| 56.622 | 54.185 | ||
| Passive latente Steuern | 4.087 | 4.040 | |
| 108.566 | 112.331 | ||
| KURZFRISTIGE SCHULDEN | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 10.975 | 13.040 | |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 6.407 | 6.645 | |
| Übrige Finanzverbindlichkeiten | 437 | 407 | |
| 6.844 | 7.052 | ||
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | |||
| Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht | 8.035 | 6.068 | |
| Übrige Verbindlichkeiten | 27.877 | 20.834 | |
| 35.912 | 26.902 | ||
| Kurzfristige Rückstellungen | 5.748 | 5.931 | |
| Kurzfristige Steuerschulden | 3.099 | 412 | |
| 62.578 | 53.337 | ||
| 335.970 | 319.615 |
Konzernzwischengewinn- und -verlustrechnung
| in Tsd. € | Jan. – Sept. 2015 |
Jan. – Sept. 2014 |
Juli – Sept. 2015 |
Juli – Sept. 2014 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 414.412 | 402.793 | 140.218 | 136.106 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 4.959 | 4.703 | 1.321 | 1.620 |
| Gesamtleistung | 419.371 | 407.496 | 141.539 | 137.726 |
| Materialaufwand | ||||
| a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | –44.769 | –46.915 | –14.928 | –15.424 |
| b) Aufwendungen für bezogene Leistungen | –32.146 | –33.114 | –10.662 | –10.199 |
| – 76.915 | – 80.029 | – 25.590 | – 25.623 | |
| Personalaufwand | ||||
| a) Löhne und Gehälter | –204.647 | –198.262 | –64.728 | –64.237 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen | ||||
| für Altersversorgung und Unterstützung | –35.745 | –34.435 | –11.634 | –11.358 |
| – 240.392 | – 232.697 | – 76.362 | – 75.595 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –70.963 | –69.438 | –24.063 | –22.946 |
| Operatives Ergebnis / EBITDA | 31.101 | 25.332 | 15.524 | 13.562 |
| Abschreibungen | –13.653 | –13.152 | –4.651 | –4.463 |
| Betriebsergebnis / EBIT | 17.448 | 12.180 | 10.873 | 9.099 |
| Finanzergebnis | ||||
| a) Übrige Finanzerträge | 80 | 6 | 55 | 2 |
| b) Übrige Finanzaufwendungen | –2.342 | –2.868 | –758 | –926 |
| – 2.262 | – 2.862 | – 703 | – 924 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 15.186 | 9.318 | 10.170 | 8.175 |
| Ertragsteuern | –2.675 | –1.337 | –1.957 | –1.090 |
| Konzernergebnis | 12.511 | 7.981 | 8.213 | 7.085 |
| davon den Aktionären der MediClin AG zuzurechnendes Konzernergebnis |
12.473 | 8.019 | 8.204 | 7.065 |
| davon den nicht beherrschenden Gesellschaftern zuzurechnendes Konzernergebnis |
38 | –38 | 9 | 20 |
| Aktionären der MediClin AG zuzurechnendes Konzernergebnis je Aktie |
||||
| unverwässert (in €) | 0,26 | 0,17 | 0,17 | 0,15 |
| verwässert (in €) | 0,26 | 0,17 | 0,17 | 0,15 |
Konzernzwischengesamtergebnisrechnung
| in Tsd. € | Jan. – Sept. 2015 |
Jan. – Sept. 2014 |
Juli – Sept. 2015 |
Juli – Sept. 2014 |
|---|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 12.511 | 7.981 | 8.213 | 7.085 |
| Erfolgsneutrales Einkommen | ||||
| Veränderung der versicherungsmathematischen Gewinne (+) / Verluste (–) aus leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen |
–1.939 | –6.114 | 0 | –2.293 |
| Ertragsteuern | 307 | 968 | 0 | 363 |
| Zugang von Wertänderungen, die nicht in das Konzernergebnis umgegliedert werden |
–1.632 | – 5.146 | 0 | –1.930 |
| davon den Aktionären der MediClin AG zuzurechnen | –1.618 | –5.079 | 0 | –1.892 |
| davon den nicht beherrschenden Gesellschaftern zuzurechnen | –14 | –67 | 0 | – 38 |
| Zugang von Wertänderungen, die in das Konzernergebnis umgegliedert werden |
0 | 0 | 0 | 0 |
| Konzerngesamtergebnis | 10.879 | 2.835 | 8.213 | 5.155 |
| davon den Aktionären der MediClin AG zuzurechnendes Konzerngesamtergebnis |
10.855 | 2.940 | 8.204 | 5.173 |
| davon den nicht beherrschenden Gesellschaftern zuzurechnendes Konzerngesamtergebnis |
24 | –105 | 9 | –18 |
Konzernkapitalflussrechnung
| in Tsd. € | Jan. – Sept. 2015 |
Jan. – Sept. 2014 |
|---|---|---|
| Betriebsergebnis (EBIT) | 17.448 | 12.180 |
| Ergebnis aus Finanzaktivitäten | –2.262 | –2.862 |
| Ergebnis aus Ertragsteuern | –2.675 | –1.337 |
| Konzernergebnis | 12.511 | 7.981 |
| Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 13.653 | 13.152 |
| Veränderung der latenten Steuern | –535 | –1.100 |
| Veränderung der langfristigen Rückstellungen | 2.437 | 7.080 |
| Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen | –183 | 1.683 |
| Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | –25 | –71 |
| Ergebnis aus sonstigen zahlungsunwirksamen Vorgängen | –1.632 | –5.146 |
| Veränderung der langfristigen Steuererstattungsansprüche | 69 | 70 |
| Veränderung der kurzfristigen Steuererstattungsansprüche | 6 | 712 |
| Veränderung der anderen langfristigen Vermögenswerte | 0 | 500 |
| Veränderung der anderen kurzfristigen Vermögenswerte | –10.775 | –2.611 |
| Veränderung der anderen kurzfristigen Schulden | 8.613 | 4.488 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 24.139 | 26.738 |
| Einzahlung aus Abgängen des Anlagevermögens | 213 | 233 |
| aus dem Verkauf von Sachanlagen | 213 | 233 |
| Einzahlung aus Investitionsfördermitteln | 4.918 | 3.862 |
| Auszahlungen für Investitionen des Anlagevermögens | –18.943 | –12.988 |
| in immaterielle Vermögenswerte | –887 | –906 |
| in Sachanlagen | –18.056 | –12.082 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | –13.812 | – 8.893 |
| Tilgung von Finanzschulden | –6.457 | –6.477 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | – 6.457 | – 6.477 |
| Zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel | 3.870 | 11.368 |
| Liquide Mittel am Anfang der Periode | 26.347 | 13.219 |
| Liquide Mittel am Ende der Periode | 30.217 | 24.587 |
Die liquiden Mittel am Ende der Periode entsprechen dem Bilanzposten Liquide Mittel und enthalten ausschließlich Kassenbestände und kurzfristige Guthaben bei Kreditinstituten.
Eigenkapitalveränderungsrechnung
| in Tsd. € | Gezeichnetes Kapital |
Kapital rücklage |
Gewinn rücklage |
Konzern bilanzverlust |
Anteile MediClin Konzern |
Anteile nicht beherr schender Gesellschafter |
Summe Eigenkapital |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2014 | 47.500 | 129.392 | –10.082 | –14.413 | 152.397 | –208 | 152.189 |
| Konzern | |||||||
| gesamtergebnis | – | – | –5.0791 | 8.019 | 2.940 | –105 | 2.835 |
| Stand 30.09.2014 | 47.500 | 129.392 | –15.161 | – 6.394 | 155.337 | – 313 | 155.024 |
| in Tsd. € | Gezeichnetes Kapital |
Kapital rücklage |
Gewinn rücklage |
Konzern bilanzgewinn/ -verlust |
Anteile MediClin Konzern |
Anteile nicht beherr schender Gesellschafter |
Summe Eigenkapital |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2015 | 47.500 | 129.392 | –16.645 | –5.910 | 154.337 | –390 | 153.947 |
| Konzern | |||||||
| gesamtergebnis | – | – | –1.6181 | 12.473 | 10.855 | 24 | 10.879 |
| Stand 30.09.2015 | 47.500 | 129.392 | –18.263 | 6.563 | 165.192 | – 366 | 164.826 |
1 Anpassung nach IAS19
Zusätzliche Angaben
Allgemeine Angaben
Der Bericht des ungeprüften Konzernzwischenabschlusses der MEDICLIN Aktiengesellschaft für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2015 entspricht dem International Accounting Standard 34. Im Zwischenbericht werden grundsätzlich dieselben Bilanzierungsund Bewertungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 angewendet. Er ist deshalb im Zusammenhang mit dem von der Gesellschaft veröffentlichten Geschäftsbericht für das Jahr 2014 und den Zwischenberichten zum 1.Quartal 2015 und zum 1.Halbjahr 2015 zu lesen. Eine Ausnahme bildet der Zinssatz, der zur Diskontierung der Pensionsverpflichtungen nach IAS 19 angewendet wird. Dieser wird im Laufe des Jahres an die jeweilige aktuelle Entwicklung angepasst (30.09.2015: 2,3%; 30.06.2015: 2,3%; 31.03.2015: 1,5%; 31.12.2014: 2,5%).
EU-Endorsement
In den ersten neun Monaten 2015 wurden von der EU-Kommission außer denen, die im Geschäftsbericht 2014 bereits aufgeführt wurden, keine neuen Standards oder Interpretationen oder Änderungen an solchen veröffentlicht.
Vom International Accounting Standards Board (IASB) zwischenzeitlich verabschiedete Standards
Das International Accounting Standards Board (IASB) hat am 11. September 2015 als formale Änderung des IFRS15 veröffentlicht, dass sich der Erstanwendungszeitpunkt (Effective Date) von IFRS15 "Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden" (Revenue from Contracts with Customers) um ein Jahr auf den 1. Januar 2018 verschiebt. Eine vorzeitige Anwendung von IFRS15 ist weiterhin zulässig.
Angaben zu den Organen
Vorstand
Volker Feldkamp Jens Breuer Vorsitzender des Vorstands Vorstand Finanzen
Aufsichtsrat
Dr.Ulrich Wandschneider, Vorsitzender Hans Hilpert1, stellvertretender Vorsitzender Michael Bock Dr.Bernard große Broermann Walburga Erichsmeier1 Dr.Tom Giesler1 Irmtraut Gürkan Rainer Laufs Stephan Leonhard Thomas Müller1 Eleonore Seigel1 Matthias H. Werner1
1 Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmervertreter
Ausschüsse des Aufsichtsrats
Dr.Ulrich Wandschneider (Vorsitz) Stephan Leonhard (Vorsitz) Dr.Bernard große Broermann Michael Bock Dr. Tom Giesler Eleonore Seigel Hans Hilpert Matthias H. Werner Stephan Leonhard Thomas Müller
Vermittlungsausschuss Nominierungsausschuss
Dr.Ulrich Wandschneider (Vorsitz) Michael Bock Hans Hilpert Stephan Leonhard Walburga Erichsmeier Stephan Leonhard
Präsidialausschuss Prüfungsausschuss
gemäß § 27 MitbestG Dr.Ulrich Wandschneider (Vorsitz)
Kennzahlen der Quartalsentwicklung im Konzern
| in Mio. € | Q3 2015 | Q2 2015 | Q1 2015 | Q3 2014 | Q2 2014 | Q1 2014 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 140,2 | 137,6 | 136,6 | 136,1 | 134,3 | 132,4 |
| EBITDAR | 26,9 | 21,0 | 17,5 | 24,9 | 19,9 | 14,7 |
| EBITDAR-Marge in % | 19,3 | 15,2 | 12,8 | 18,3 | 14,8 | 11,1 |
| EBITDA | 15,6 | 9,5 | 6,0 | 13,5 | 8,5 | 3,3 |
| EBITDA-Marge in % | 11,1 | 6,9 | 4,4 | 10,0 | 6,3 | 2,5 |
| EBIT (Betriebsergebnis) | 10,8 | 5,0 | 1,6 | 9,1 | 4,1 | –1,0 |
| EBIT-Marge in % | 7,8 | 3,6 | 1,2 | 6,7 | 3,1 | –0,8 |
| Finanzergebnis | –0,7 | –0,8 | –0,8 | –1,0 | –0,9 | –1,0 |
| Aktionären der MediClin AG zuzurechnendes Konzernergebnis |
8,2 | 3,5 | 0,8 | 7,0 | 2,7 | –1,7 |
| Ergebnis je Aktie in € | 0,17 | 0,07 | 0,02 | 0,15 | 0,06 | –0,04 |
| Anzahl Aktien in Millionen Stück | 47,50 | 47,50 | 47,50 | 47,50 | 47,50 | 47,50 |
| Fallzahlen (stationär) | 30.618 | 29.951 | 29.450 | 30.979 | 30.468 | 29.590 |
| Bettenzahl (Quartalsende) | 8.031 | 8.006 | 8.005 | 7.985 | 8.005 | 7.975 |
| Mitarbeiter in Vollzeitkräften (Quartalsdurchschnitt) |
6.516 | 6.521 | 6.463 | 6.442 | 6.408 | 6.364 |
| Auslastung in % | 88,5 | 88,1 | 86,5 | 88,3 | 88,3 | 86,1 |
Aus rechnerischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von + / – einer Einheit (€,% etc.) auftreten; die Prozentsätze sind auf Basis der €-Werte ermittelt.
Kennzahlen der MediClin-Aktie
ISIN: DE 000659 5101; WKN: 659 510; Ticker: MED
| in € je Aktie | Q3 2015 | Q2 2015 | Q1 2015 | Q3 2014 | Q2 2014 | Q1 2014 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Ergebnis, un-/verwässert | 0,17 | 0,07 | 0,02 | 0,15 | 0,06 | –0,04 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 0,43 | 0,01 | 0,07 | 0,40 | 0,07 | 0,09 |
| Buchwert1 zum Quartalsende | 3,48 | 3,31 | 3,10 | 3,27 | 3,16 | 3,14 |
| Kurs am Quartalsende | 3,699 | 3,570 | 3,550 | 3,700 | 4,100 | 4,400 |
| 52-Wochen-Hoch | 4,000 | – | – | – | – | – |
| 52-Wochen-Tief | 3,322 | – | – | – | – | – |
| Börsenkapitalisierung am Quartalsende | ||||||
| in Mio.€ | 175,7 | 169,6 | 168,6 | 175,8 | 194,8 | 209,0 |
| Anzahl Aktien in Mio. Stück | 47,50 | 47,50 | 47,50 | 47,50 | 47,50 | 47,50 |
1 Eigenkapital abzüglich Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter
Quelle: Deutsche Börse AG; Xetra/Stand: 01.10.2015
Impressum
MEDICLIN Aktiengesellschaft
Okenstraße 27 77652 Offenburg Telefon +49 (0) 7 81/4 88-0 Telefax +49 (0) 7 81/4 88-133 E-Mail [email protected] www.mediclin.de
Public Relations
Gabriele Eberle Telefon +49 (0) 7 81/4 88-180 Telefax +49 (0) 7 81/4 88-184 E-Mail [email protected]
Investor Relations
Alexandra Mühr Telefon +49 (0) 7 81/4 88-189 Telefax +49 (0) 7 81/4 88-184 E-Mail [email protected]
Dieser Zwischenbericht erscheint in Deutsch (Originalversion) und Englisch (nicht bindende Übersetzung).
Finanzkalender
19. Februar 2016 Pressemitteilung zu den vorläufigen Zahlen Geschäftsjahr 2015
23. März 2016 Bilanzpresse- und Analystenkonferenz Geschäftsjahr 2015
12. Mai 2016 Veröffentlichung des Zwischenberichts 1.Quartal 2016
25. Mai 2016 Hauptversammlung
5. August 2016 Veröffentlichung des Zwischenberichts 1.Halbjahr 2016
10. November 2016 Veröffentlichung des Zwischenberichts 1. – 3. Quartal 2016
Um Ziele zu erreichen, braucht es Transparenz in Führung und Kommunikation.
Führungs- und Kommunikationsziele sind nur dann gemeinsam zu erreichen, wenn Planungsziele transparent gemacht werden. Sie sollten nachvollziehbar sein – für alle am Prozess Beteiligten.
Bärbel Merz, Leitung Konzerncontrolling
Führung und Kommunikation sind wichtige Instrumente für verantwortungsvolles und transparentes Handeln. Die strukturelle Voraussetzung dafür zu schaffen, über alle Hierarchiestufen hinweg, steht im Fokus des Unternehmens.
Prävention | Akut | Reha | Pflege