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MEDICLIN AG Interim / Quarterly Report 2015

Nov 6, 2015

280_10-q_2015-11-06_71c2e651-c701-4343-91e1-51be2dc4ae8e.pdf

Interim / Quarterly Report

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MediClin integriert.

| ZWISCHENBERICHT Q3 der MEDICLIN Aktiengesellschaft vom 1. Januar 2015 bis 30. September 2015

MediClin – Ein Unternehmen der Asklepios-Gruppe

Konzernkennzahlen zum 30. September 2015

in Mio. € 9 M 2015 9M 2014 Veränderung
in %
Anzahl Aktien in Millionen Stück 47,50 47,50 0,0
Fallzahlen (stationär) 90.019 91.037 –1,1
Bettenzahl (30.09.) 8.031 7.985 +0,6
Mitarbeiter in Vollzeitkräften (Durchschnittswerte) 6.500 6.405 +1,5
Auslastung in % 87,7 87,6
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 24,1 26,7 –9,7
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit je Aktie in € 0,51 0,56 –9,7
Umsatzerlöse 414,4 402,8 +2,9
EBITDAR 65,4 59,5 +9,9
EBITDAR-Marge in % 15,8 14,8
EBITDA 31,1 25,3 +22,8
EBITDA-Marge in % 7,5 6,3
EBIT (Betriebsergebnis) 17,4 12,2 +43,2
EBIT-Marge in % 4,2 3,0
Finanzergebnis –2,3 –2,9 +21,0
Aktionären der MediClin AG zuzurechnendes Konzernergebnis 12,5 8,0 +55,5
Ergebnis je Aktie in € 0,26 0,17 +55,5
Investitionen (Bruttozugänge zum Anlagevermögen) 20,0 14,2 +40,9
davon Fördermittel 1,7 3,0 –43,8
Anteil Eigenmittel in % 91,7 79,1
Zinsdeckungskoeffizient (EBITDA / Finanzergebnis) 13,8x 8,9x
in Mio. € 30.09.2015 31.12.2014 Veränderung
in %
Bilanzsumme 336,0 319,6 +5,1
Eigenkapital 164,8 153,9 +7,1
Eigenkapitalquote in % 49,1 48,2
Eigenkapitalrentabilität in %1 7,8 5,4
Finanzschulden (gegenüber Kreditinstituten) 46,7 52,9 –11,7
Liquide Mittel 30,2 26,3 +14,7
Nettoschulden 16,5 26,6 –37,9
Nettoschulden / EBITDA2 0,4x 0,8 x

1 Konzernergebnis der vorangegangenen 12 Monate / Eigenkapital

2 EBITDA der vorangegangenen 12 Monate

Aus rechnerischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von + / – einer Einheit (€,% etc.) auftreten; die Prozentsätze sind auf Basis der €-Werte ermittelt.

Konzernzwischenlagebericht der MEDICLIN Aktiengesellschaft

für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis 30. September 2015

Wirtschaftsbericht für die ersten neun Monate 2015

Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 lag der Konzernumsatz in Höhe von 414,4 Mio. Euro um 11,6 Mio. Euro (+2,9%) über dem Umsatz des Vergleichszeitraums 2014. Das Umsatzplus erzielte nahezu ausschließlich das Segment Postakut, das Geschäftsfeld Pflege steuerte 0,6 Mio. Euro bei. Im Segment Akut ging der Umsatz zurück. Deutlich verbessert gegenüber dem Vergleichszeitraum hat sich das Konzernbetriebsergebnis und zwar um 5,2 Mio. Euro auf 17,4 Mio. Euro (9 M 2014: 12,2 Mio. Euro).

Die Geschäftsentwicklung der ersten neun Monate 2015 lässt erwarten, dass das für den Konzern gegebene Umsatzziel von 3,0% Wachstum voraussichtlich erreicht wird. Was das Konzern-EBIT anbelangt, so geht der Vorstand davon aus, dass vorbehaltlich einer weiterhin guten Entwicklung im Segment Postakut das Konzern-EBIT zwischen 19 und 21 Mio. Euro liegen wird.

Das Segment Postakut wird seine Umsatz- und Ergebnisziele erreichen. Im Segment Akut geht der Vorstand von einem Umsatzrückgang aus, aufgrund von Prozess- und Kostenoptimierungen wird das Ergebnisziel für das Segment jedoch erreicht werden.

Zum 30. September 2015 betrugen die liquiden Mittel 30,2 Mio. Euro (31.12.2014: 26,3 Mio. Euro). In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 wurden 20,0 Mio. Euro (brutto) investiert.

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Bundesregierung erwartet laut ihrer im Oktober 2015 veröffentlichten Herbstprojektion 2015 einen Anstieg des realen Bruttoinlandsproduktes von 1,7%. Damit korrigierte sie für das aktuelle Jahr das Wachstumsplus um 0,1% (vorher: 1,8%) leicht nach unten. Sie geht aber nach wie vor trotz schwächerer Weltkonjunktur und hoher Flüchtlingszahlen von einem weiteren Wachstum der deutschen Wirtschaft aus. Maßgeblich für die gute Entwicklung bleibt der private Konsum, gestützt durch die gute Arbeitsmarktlage.

In seiner Sitzung am 14. Oktober 2015 kam der Schätzerkreis für 2015 zu dem Ergebnis, dass die Einnahmen der gesetzlichen Krankenkassen 198,5 Mrd. Euro und die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds 198,3 Mrd. Euro betragen dürften, wobei die um 2,5 Mrd. Euro reduzierten Bundeszuschüsse (2016 werden sie wieder auf 14 Mrd. Euro angehoben) aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds ausgeglichen werden sollen.

Die Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen werden voraussichtlich im Jahr 2015 auf 209,3 Mrd. Euro ansteigen. Somit müssen die Kassen auf ihre Rücklagen zurückgreifen. Nach den Daten des Gesundheitsministeriums verfügten die Kassen zum Ende des ersten Halbjahres 2015 über Finanzreserven in Höhe von 15,2 Mrd. Euro.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Umsatzentwicklung und Entwicklung des Betriebsergebnisses im Konzern

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 erzielte MediClin einen Konzernumsatz in Höhe von 414,4 Mio. Euro (9 M 2014: 402,8 Mio. Euro) und lag damit um 11,6 Mio. Euro oder 2,9% über dem Vorjahreswert. Die Auslastung im Konzern erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 87,7% (9 M 2014: 87,6%). Das Umsatzplus des 3.Quartals 2015 gegenüber dem 3.Quartal 2014 betrug 4,1 Mio. Euro oder 3,0%.

in Mio. € Konzern
umsatz
2015
Konzern
EBIT
2015
Konzern
umsatz
2014
Konzern
EBIT
2014
1. Quartal 136,6 1,6 132,4 –1,0
2. Quartal 137,6 5,0 134,3 4,1
3. Quartal 140,2 10,8 136,1 9,1
Summe 414,4 17,4 402,8 12,2

Der Materialaufwand im Konzern reduzierte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,1 Mio. Euro. Verringert haben sich sowohl die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (–2,1 Mio. Euro) als auch die Aufwendungen für bezogene Leistungen (–1,0 Mio. Euro). Der Personalaufwand erhöhte sich im Wesentlichen wegen der gestiegenen Mitarbeiterzahl, aber auch entgeltbedingt.

Aufwandspositionen

9 M 2015 9M 2014 Q3 2015 Q3 2014
Materialaufwand in Mio. € 76,9 80,0 25,6 25,6
Materialaufwandsquote in % 18,6 19,9 18,3 18,8
Personalaufwand in Mio. € 240,4 232,7 76,4 75,6
Personalaufwandsquote in % 58,0 57,8 54,5 55,5
Abschreibungen in Mio. € 13,7 13,2 4,7 4,5
Sonstige betriebliche
Aufwendungen in Mio. €
71,0 69,4 24,1 22,9

Die Abschreibungen und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,5 Mio. Euro bzw. 1,6 Mio. Euro. Die Abschreibungsquote betrug wie im Vorjahr 3,3%. Die Quote der sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierte sich aufgrund des deutlich gestiegenen Umsatzes von 17,2% auf 17,1%.

Das Konzernbetriebsergebnis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,2 Mio. Euro von 12,2 Mio. Euro auf 17,4 Mio. Euro. Das Finanzergebnis betrug –2,3 Mio. Euro (9 M 2014: –2,9 Mio. Euro). Das den Aktionären der MediClin AG zuzurechnende Konzernergebnis erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 4,5 Mio. Euro von 8,0 Mio. Euro auf 12,5 Mio. Euro.

Das den Aktionären der MediClin AG zuzurechnende Konzernergebnis je Aktie beträgt 0,26 Euro (9 M 2014: 0,17 Euro).

Die ausführliche Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Segmente wird in der Berichterstattung der Segmente dargestellt.

Statistische Leistungsdaten

Segment Postakut

9 M 2015 9M 2014 Veränderung
in %
Q3 2015 Q3 2014 Veränderung
in %
Fallzahlen (stationär) 57.901 58.230 –0,6 19.886 20.233 –1,7
Verweildauer in Tagen 25,2 25,1 +0,4 25,1 24,7 +1,6
Auslastung in % 88,7 88,7 0,0 90,1 89,9 +0,2
Betten zum Stichtag 6.032 6.033 0,0 6.032 6.033 0,0

Segment Akut

9 M 2015 9M 2014 Veränderung
in %
Q3 2015 Q3 2014 Veränderung
in %
Fallzahlen (stationär) 32.118 32.807 –2,1 10.732 10.747 –0,1
Case-Mix-Punkte 37.352 39.024 –4,3 12.102 12.802 –5,5
Verweildauer in Tagen 10,6 10,2 +3,9 10,5 10,4 +1,0
Verweildauer in Tagen ohne
Psychiatrie/Psychosomatik
7,7 7,6 +1,3 7,6 7,7 –1,3
Betten zum Stichtag 1.569 1.522 +3,1 1.569 1.522 +3,1

Geschäftsfeld Pflege

9 M 2015 9M 2014 Veränderung
in %
Q3 2015 Q3 2014 Veränderung
in %
Auslastung in % 95,3 92,1 +3,5 96,5 92,6 +4,2
Pflegeplätze zum Stichtag 430 430 0,0 430 430 0,0

Konzern

9 M 2015 9M 2014 Veränderung
in %
Q3 2015 Q3 2014 Veränderung
in %
Fallzahlen (stationär) 90.019 91.037 –1,1 30.618 30.980 –1,2
Auslastung in % 87,7 87,6 +0,1 88,5 88,3 +0,2
Betten/Pflegeplätze
zum Stichtag
8.031 7.985 +0,6 8.031 7.985 +0,6

Berichterstattung der Segmente

Im 9-Monats-Vergleich stiegen die Umsatzerlöse im Segment Postakut um 13,3 Mio. Euro (+5,7%) auch aufgrund eines größeren Leistungsangebots in der Neurologie, bei einer auf Vorjahresniveau liegenden Auslastung und einer leicht erhöhten Verweildauer. Im Segment Akut lag der Umsatz aufgrund geringerer Fallzahlen und Case-Mix-Punkte um 2,6 Mio. Euro (–1,7%) unter dem Vorjahreswert. Im Geschäftsfeld Pflege führte eine leicht gestiegene Belegung zu einem um 0,6 Mio. Euro (+6,6%) höheren Umsatz.

Umsatzerlöse

in Mio. € 9 M 2015 9M 2014 Q3 2015 Q3 2014
Postakut 247,6 234,3 86,0 81,8
Akut 153,6 156,2 49,6 50,1
Sonstige Aktivitäten
und Überleitung
13,2 12,3 4,6 4,2
davon Geschäftsfeld Pflege 10,4 9,8 3,6 3,3
Konzern 414,4 402,8 140,2 136,1

Auch im 3.Quartal 2015 setzte sich die positive Umsatzentwicklung im Segment Postakut fort. Im Segment Akut lag der Umsatz im 3.Quartal 2015 nur noch um 0,5 Mio. Euro unter dem Vergleichsquartal des Vorjahres (Q1 2015: –1,3 Mio. Euro; Q2 2015: – 0,8 Mio. Euro), sodass hier von einer Verbesserung der Umsatzentwicklung ausgegangen werden kann. Dies zeigen auch die Fallzahlen, die gegenüber dem 2.Quartal 2015 wieder gestiegen sind und nahezu auf dem Niveau des 3.Quartals 2014 liegen.

Umsatzerlöse im Quartalsverlauf

in Mio. € Postakut
2015
Postakut
2014
Akut
2015
Akut
2014
1. Quartal 79,2 74,0 53,1 54,4
2.Quartal 82,4 78,5 50,9 51,7
3.Quartal 86,0 81,8 49,6 50,1
Summe 247,6 234,3 153,6 156,2

Im Segment Postakut verringerten sich die Materialaufwendungen trotz Umsatzanstieg. Die Personalaufwendungen hingegen stiegen im Wesentlichen aufgrund einer höheren Anzahl an Mitarbeitern sowie entgeltbedingt. Im Segment Akut korrespondierte der geringere Umsatz mit einem Rückgang der Material- und Personalaufwendungen. Der Rückgang beim Personalaufwand beruht überwiegend auf der geringeren Zahl an Mitarbeitern.

Materialaufwand

9 M 2015 9M 2014 Q3 2015 Q3 2014
Postakut
Materialaufwand in Mio. € 51,0 52,0 16,9 17,3
Materialaufwandsquote in % 20,6 22,2 19,6 21,2
Akut
Materialaufwand in Mio. € 40,0 42,2 13,0 13,5
Materialaufwandsquote in % 26,0 27,0 26,3 27,0

Personalaufwand

9 M 2015 9M 2014 Q3 2015 Q3 2014
Postakut
Personalaufwand in Mio. € 123,6 116,1 39,4 38,0
Personalaufwandsquote in % 49,9 49,6 45,8 46,5
Akut
Personalaufwand in Mio. € 82,1 83,0 26,1 26,7
Personalaufwandsquote in % 53,5 53,1 52,7 53,4

Im Segment Postakut führten die höheren Umsätze zu einem Anstieg des Segmentergebnisses. Im Segment Akut konnte der Umsatzrückgang durch geringere Aufwendungen kompensiert werden, sodass ein über dem Vorjahreswert liegendes Segmentergebnis erzielt werden konnte.

Segmentergebnisse

Konzern 17,4 12,2 10,8 9,1
Sonstige Aktivitäten
und Überleitung
–5,6 –5,3 –1,3 –0,8
Akut 7,2 6,7 2,1 1,6
Postakut 15,8 10,8 10,0 8,3
in Mio. € 9 M 2015 9M 2014 Q3 2015 Q3 2014

Segmentergebnisse im Quartalsverlauf

in Mio. € Postakut
2015
Postakut
2014
Akut
2015
Akut
2014
1. Quartal 0,7 –1,8 3,2 3,1
2. Quartal 5,1 4,3 1,9 2,0
3. Quartal 10,0 8,3 2,1 1,6
Summe 15,8 10,8 7,2 6,7
in Mio. € Januar – September 2015
Postakut Akut Sonstige
Aktivitäten
Zwischen
summe
Überleitung Konzern
Umsatzerlöse 247,6 153,6 49,7 450,9 –36,5 414,4
davon Gesamtumsatz 250,6 155,8 53,0 459,4 0,0 459,4
davon Innenumsatz 3,0 2,2 3,3 8,5 36,5 45,0
Materialaufwand –51,0 –40,0 –20,3 –111,3 34,4 – 76,9
Personalaufwand –123,6 –82,1 –33,4 – 239,1 –1,3 – 240,4
Sonstiger betrieblicher Aufwand –53,7 –19,6 –7,8 – 81,1 10,1 – 71,0
Segmentergebnis 15,8 7,2 – 3,1 19,9 – 2,5 17,4
davon nicht zahlungswirksame
Posten:
Planmäßige
Ab-/ Zuschreibungen
–7,3 –11,4 –1,0 –19,7 0,0 –19,7
Außerplanmäßige
Ab-/ Zuschreibungen
0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Auflösungen Sonderposten 0,5 5,5 0,0 6,0 0,0 6,0
Wertberichtigungen –0,2 –0,2 0,0 – 0,4 0,0 – 0,4
Zuführungen Rückstellungen/
Verbindlichkeiten
–11,1 –7,7 –5,1 – 23,9 –0,8 – 24,7
Finanzerträge 0,2 0,1 0,2 0,5 –0,5 0,0
Finanzaufwendungen –0,7 –1,0 –0,9 – 2,6 0,3 – 2,3
Finanzergebnis – 0,5 – 0,9 – 0,7 – 2,1 – 0,2 – 2,3
Ertragsteuern 0,1 0,1 –1,3 –1,1 –1,6 – 2,7
Vermögen der Bilanz 133,6 157,5 8,0 299,1 36,9 336,0
Schulden der Bilanz 23,9 23,4 71,2 118,5 52,7 171,2
Investitionen (Bruttozugänge zum
Anlagevermögen)
13,6 5,3 1,1 20,0 0,0 20,0

Ergebnisse und Vermögenslage der Segmente im 9-Monats-Vergleich

in Mio. € Januar –September 2014
Postakut Akut Sonstige
Aktivitäten
Zwischen
summe
Überleitung Konzern
Umsatzerlöse 234,3 156,2 48,4 438,9 –36,1 402,8
davon Gesamtumsatz 237,3 158,3 52,0 447,6 0,0 447,6
davon Innenumsatz 3,0 2,1 3,6 8,7 36,1 44,8
Materialaufwand –52,0 –42,2 –21,0 –115,2 35,2 – 80,0
Personalaufwand –116,1 –83,0 –31,6 – 230,7 –2,0 – 232,7
Sonstiger betrieblicher Aufwand –52,4 –19,8 –6,7 – 78,9 9,5 – 69,4
Segmentergebnis 10,8 6,7 – 2,7 14,8 – 2,6 12,2
davon nicht zahlungswirksame
Posten:
Planmäßige
Ab-/ Zuschreibungen –6,9 –11,5 –0,9 –19,3 0,0 –19,3
Außerplanmäßige
Ab-/ Zuschreibungen
0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Auflösungen Sonderposten 0,4 5,7 0,0 6,1 0,0 6,1
Wertberichtigungen –0,1 –1,1 0,0 –1,2 0,0 –1,2
Zuführungen Rückstellungen/
Verbindlichkeiten
–10,1 –8,8 –9,1 – 28,0 –1,1 – 29,1
Finanzerträge 0,1 0,1 0,3 0,5 –0,5 0,0
Finanzaufwendungen –0,8 –1,1 –1,3 – 3,2 0,3 – 2,9
Finanzergebnis – 0,7 –1,0 –1,0 – 2,7 – 0,2 – 2,9
Ertragsteuern 0,2 0,0 –1,0 – 0,8 – 0,5 –1,3
Vermögen der Bilanz 124,3 160,6 7,2 292,1 31,8 323,9
Schulden der Bilanz 22,9 22,1 67,2 112,2 56,6 168,8
Investitionen (Bruttozugänge zum
Anlagevermögen)
6,7 6,6 0,9 14,2 0,0 14,2
in Mio. € Juli – September 2015
Postakut Akut Sonstige
Aktivitäten
Zwischen
summe
Überleitung Konzern
Umsatzerlöse 86,0 49,6 16,2 151,8 –11,6 140,2
davon Gesamtumsatz 87,0 50,2 17,2 154,4 0,0 154,4
davon Innenumsatz 1,0 0,6 1,0 2,6 11,6 14,2
Materialaufwand –16,9 –13,0 –6,5 – 36,4 10,8 – 25,6
Personalaufwand –39,4 –26,1 –10,4 – 75,9 –0,5 – 76,4
Sonstiger betrieblicher Aufwand –18,3 –6,7 –2,5 – 27,5 3,4 – 24,1
Segmentergebnis 10,0 2,1 – 0,3 11,8 –1,0 10,8
davon nicht zahlungswirksame
Posten:
Planmäßige
Ab-/ Zuschreibungen
–2,5 –3,8 –0,4 – 6,7 0,0 – 6,7
Außerplanmäßige
Ab-/ Zuschreibungen
0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Auflösungen Sonderposten 0,2 1,8 0,0 2,0 0,0 2,0
Wertberichtigungen –0,1 –0,2 0,0 – 0,3 0,0 – 0,3
Zuführungen Rückstellungen/
Verbindlichkeiten
–1,3 –0,8 0,1 – 2,0 –0,2 – 2,2
Finanzerträge 0,1 0,0 0,1 0,2 –0,1 0,1
Finanzaufwendungen –0,2 –0,3 –0,4 – 0,9 0,1 – 0,8
Finanzergebnis – 0,1 – 0,3 – 0,3 – 0,7 0,0 – 0,7
Ertragsteuern 0,0 0,0 – 0,8 – 0,8 –1,2 – 2,0
Vermögen der Bilanz
(Veränderung)
2,7 – 3,7 0,0 –1,0 11,2 10,2
Schulden der Bilanz
(Veränderung)
2,0 0,9 0,3 3,2 –1,3 1,9
Investitionen (Bruttozugänge zum
Anlagevermögen)
5,1 2,0 0,2 7,3 0,0 7,3

Ergebnisse und Vermögenslage der Segmente im Quartalsvergleich

in Mio. € Juli – September 2014
Postakut Akut Sonstige
Aktivitäten
Zwischen
summe
Überleitung Konzern
Umsatzerlöse 81,8 50,1 16,0 147,9 –11,8 136,1
davon Gesamtumsatz 82,7 50,1 16,9 149,7 0,0 149,7
davon Innenumsatz 0,9 0,0 0,9 1,8 11,8 13,6
Materialaufwand –17,3 –13,5 –6,3 – 37,1 11,5 – 25,6
Personalaufwand –38,0 –26,7 –10,2 – 74,9 –0,7 – 75,6
Sonstiger betrieblicher Aufwand –17,1 –6,7 –1,9 – 25,7 2,8 – 22,9
Segmentergebnis 8,3 1,6 0,3 10,2 –1,1 9,1
davon nicht zahlungswirksame
Posten:
Planmäßige
Ab-/ Zuschreibungen –2,4 –3,8 –0,3 – 6,5 0,0 – 6,5
Außerplanmäßige
Ab-/ Zuschreibungen 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Auflösungen Sonderposten 0,1 1,9 0,0 2,0 0,0 2,0
Wertberichtigungen –0,1 –0,6 0,0 – 0,7 0,0 – 0,7
Zuführungen Rückstellungen/
Verbindlichkeiten
–2,3 –1,5 –2,7 – 6,5 –0,6 – 7,1
Finanzerträge 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Finanzaufwendungen –0,2 –0,3 –0,6 –1,1 0,1 –1,0
Finanzergebnis – 0,2 – 0,3 – 0,6 –1,1 0,1 –1,0
Ertragsteuern 0,1 0,0 – 0,9 – 0,8 – 0,3 –1,1
Vermögen der Bilanz
(Veränderung)
– 3,5 –1,5 – 0,5 – 5,5 12,6 7,1
Schulden der Bilanz
(Veränderung)
0,8 0,3 4,1 5,2 – 3,3 1,9
Investitionen (Bruttozugänge zum
Anlagevermögen)
1,6 2,9 0,2 4,7 0,0 4,7

Entwicklung der Kostenträgerstruktur

Nach IFRS (IFRS 8.34 "Informationen über wichtige Kunden") hat ein Unternehmen Informationen über den Grad seiner Abhängigkeit von seinen wichtigsten Kunden vorzulegen. Die gesetzliche Rentenversicherung und die gesetzliche Krankenversicherung sind die zwei größten Leistungsträger für die medizinische Rehabilitation. Im Akutbereich sind die Leistungsträger überwiegend die gesetzlichen Krankenkassen.

Die Überwachung und Steuerung der Umsätze mit den Kostenträgern erfolgt mithilfe der monatlichen Kostenträgerstatistik. Diese dokumentiert die den einzelnen Kostenträgern in Rechnung gestellten Leistungen auf Grundlage der geleisteten Pflegetage. Danach fragten in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 im Segment Postakut die Rentenversicherungsträger 48,1% (9 M 2014: 48,0%) und die gesetzlichen Krankenversicherungen 43,3% (9 M 2014: 43,3%) der Leistungen nach. Im Segment Akut entfielen 92,8% (9 M 2014: 92,7%) der nachgefragten Leistungen auf die gesetzlichen Krankenkassen.

Investitionen

Bruttozugänge zum Anlagevermögen

in Tsd. € 9 M 2015 9M 2014
Lizenzen, Konzessionen 889 885
Firmenwerte 0 69
Grundstücke, Gebäude 812 2.300
Technische Anlagen, EDV 467 1.260
Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.352 8.546
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.443 1.112
Summe 19.963 14.172

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 wurden in Umbaumaßnahmen und Erweiterungsbauten 8,3 Mio. Euro, in die Anschaffung medizintechnischer Geräte 3,3 Mio. Euro und in die EDV 2,5 Mio. Euro investiert.

Liquidität

Die Entwicklung der liquiden Mittel stellt nachfolgende Übersicht dar:

in Mio. € 9 M 2015 9M 2014
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 24,1 26,7
davon Konzernergebnis 12,5 8,0
Cashflow aus Investitionstätigkeit –13,8 –8,9
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit –6,4 –6,4
Zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel 3,9 11,4
Liquide Mittel am Anfang der Periode 26,3 13,2
Liquide Mittel am Ende der Periode 30,2 24,6

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit verringerte sich gegenüber den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2014 um 2,6 Mio. Euro. Dies ist vor allem auf die gestiegenen kurzfristigen Vermögenswerte zurückzuführen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus den Auszahlungen für Investitionen von 18,9 Mio. Euro (9 M 2014: 13,0 Mio. Euro), abzüglich Fördermittel von 4,9 Mio. Euro (9 M 2014: 3,9 Mio. Euro).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrifft die Darlehenstilgung. Insgesamt erhöhten sich die liquiden Mittel in den ersten neun Monaten 2015 um 3,9 Mio. Euro.

Vermögenslage

Bilanzstruktur

30.09.2015 in % der
Bilanzsumme
31.12.2014 in % der
Bilanzsumme
221,8 66,0 216,8 67,8
114,2 34,0 102,8 32,2
336,0 100,0 319,6 100,0
164,8 49,1 153,9 48,2
108,6 32,3 112,3 35,1
62,6 18,6 53,4 16,7
336,0 100,0 319,6 100,0

Die Bilanzsumme stieg um 16,4 Mio. Euro bzw. 5,1% gegenüber dem 31. Dezember 2014. Dies schlug sich auf der Aktivseite in erster Linie in der Erhöhung der kurzfristigen Vermögenswerte (+11,4 Mio. Euro) nieder. Im langfristigen Bereich entfielen 4,4 Mio. Euro auf den Anstieg des Anlagevermögens und 0,6 Mio. Euro auf gestiegene aktive latente Steuern. Im kurzfristigen Bereich standen den Erhöhungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (+6,5 Mio. Euro), der geleisteten Vorauszahlungen (+1,9 Mio. Euro), der Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht (+0,4 Mio. Euro) sowie der liquiden Mittel (+3,9 Mio. Euro) Rückgänge bei den Vorräten (–0,3 Mio. Euro), den übrigen Vermögenswerten (–0,1 Mio. Euro) sowie den zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerten (–0,9 Mio. Euro) gegenüber.

Die Eigenkapitalquote verbesserte sich aufgrund des Konzernergebnisses, trotz der gestiegenen Bilanzsumme, um 0,9 Prozentpunkte.

Der Rückgang der langfristigen Schulden resultiert im Wesentlichen aus Darlehenstilgungen von insgesamt 6,2 Mio. Euro und einer Erhöhung der Pensionsrückstellungen um insgesamt 2,4 Mio. Euro, vor allem aufgrund des gegenüber dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 gesunkenen Rechnungszinssatzes.

Bei den kurzfristigen Schulden standen unter anderem den Erhöhungen bei den Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht (+2,0 Mio. Euro), den übrigen Verbindlichkeiten (+7,0 Mio. Euro) und den kurzfristigen Steuerschulden (+2,7 Mio. Euro) Rückgänge bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (–2,1 Mio. Euro), den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten (– 0,2 Mio. Euro) und den kurzfristigen Rückstellungen (– 0,2 Mio. Euro) gegenüber.

Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter, gerechnet in Vollzeitkräften, hat sich gegenüber den Vergleichszeiträumen um 1,5% bzw. 1,2% erhöht. Konzernweit waren in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 durchschnittlich 241 Auszubildende beschäftigt (9 M 2014: 209 Auszubildende).

ausgewiesen
in Vollzeitkräften
9 M 2015 9M 2014 Veränderung Q3 2015 Q3 2014 Veränderung
Postakut 3.384 3.281 +103 3.404 3.317 +87
Akut 1.958 1.994 –36 1.951 1.982 –31
Sonstige Aktivitäten 1.158 1.130 +28 1.161 1.143 +18
davon Geschäftsfeld Pflege 181 173 +8 183 172 +11
davon Geschäftsfeld Service
(inkl. Verwaltung) 977 957 +20 978 971 +7
Konzern 6.500 6.405 + 95 6.516 6.442 +74

Anzahl der Mitarbeiter im Konzern und in den Segmenten im Durchschnitt

Im 9-Monats-Vergleich haben sich der Umsatz je Vollzeitkraft um 1,4% und die Personalkosten je Vollzeitkraft um 1,8% erhöht.

Kennzahlen je Vollzeitkraft im Konzern

in € 9 M 2015 9M 2014 Q3 2015 Q3 2014
Umsatz je Vollzeitkraft 63.756 62.887 21.519 21.128
Personalkosten je Vollzeitkraft 36.983 36.331 11.719 11.735

Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahestehenden Personen

Geschäftsbeziehungen zu nahestehenden Personen und Unternehmen bestanden in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 unverändert gegenüber den im Geschäftsbericht 2014 aufgeführten Personen bzw. Gesellschaften. Die Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt und stellen sich wie folgt dar:

in Mio. € 9 M 2015 9M 2014
Erträge
Umsätze aus Postakut-, Akut- und Pflegeleistungen 1,4 1,2
Einnahmen Objektmanagement 0,3 0,3
Pensionszahlungen der MAUK1 0,5 0,5
Serviceleistungen 0,2 0,0
Aufwendungen
Leasingaufwendungen2 33,0 32,9
Kosten Liegenschaftsverwaltung 0,6 0,6
Versicherungsprämien 1,1 1,3
Serviceleistungen 5,8 5,4
Vergütungen für das Management in Schlüsselpositionen 1,5 1,5
Zuwendungen an MAUK1 0,5 0,1
Sonstiger Leistungs- und Materialbezug 0,4 0,0
in Mio. € 30.09.2015 31.12.2014
Forderungen
Rückzahlungsanspruch aus Vorfinanzierung Klinikerweiterungen/
Baumaßnahmen 0,1 0,1
Forderungen aus Postakut-, Akut- und Pflegeleistungen 0,2 0,1
Verbindlichkeiten
Serviceleistungen 0,3 0,6
Rückstellungen für Versicherungsleistungen 0,6 0,1
Rückstellungen für Vergütungen für das Management
in Schlüsselpositionen 0,7 0,8

1 Mitarbeiterunterstützungskasse der vereinigten Klinikbetriebe (MAUK)

2 In den Leasingaufwendungen sind 32,5 Mio. Euro (9 M 2014: 32,4 Mio. Euro) Mietzahlungen an den OIK-Immobilienfonds enthalten; siehe hierzu nachstehende Erläuterungen zum OIK-Immobilienfonds

OIK-Immobilienfonds

Im Geschäftsjahr 2014 wurde dem Vorstand der MediClin AG ein von einem Aktionär beauftragtes anwaltliches Gutachten vorgelegt, in dem dessen Rechtsauffassung dargestellt wird. Hierin wurde die Ansicht vertreten, dass die von der Gesellschaft an den OIK-Fonds gezahlten Mieten für die in den Jahren 1999 bis 2002 in den Immobilienfonds eingebrachten und zurückgemieteten Kliniken als überhöht anzusehen seien. Weiterhin wird in diesem Rechtsgutachten auf mögliche Ansprüche hingewiesen und auf die besondere Situation, dass die Anteilseignerinnen des Fonds gleichzeitig auch direkt oder indirekt Aktionärinnen der MediClin AG sind (unter anderem ERGO Versicherungsgruppe AG – ERGO) bzw. bis 2011 waren (Provinzial Rheinland Lebensversicherung AG – Provinzial).

Da der Vorstand verpflichtet ist, dafür Sorge zu tragen, dass die Geschäfte des Unternehmens nach Recht und Gesetz abgewickelt werden, ist er verpflichtet, die in dem von einem Aktionär beauftragten Gutachten geäußerten Verdachtsmomente und die möglicherweise daraus resultierenden rechtlichen Ansprüche zu prüfen.

Die von der MediClin AG beauftragte Prüfung der Angemessenheit der Mieten dauert noch an. Die vorliegenden Erkenntnisse bezüglich der Angemessenheit der Mieten lassen noch keine abschließende Beurteilung zu, ob und inwieweit diese marktunüblich sind oder waren. Aufgrund dieses Sachverhalts sind keine bilanziellen Konsequenzen erforderlich.

Nachtragsbericht

Besondere Ereignisse nach dem Zwischenabschlussstichtag 30. September 2015, über die an dieser Stelle zu berichten wäre, liegen nicht vor.

Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

Prognosebericht

Zu den im Geschäftsbericht 2014 im Prognosebericht veröffentlichten Angaben haben sich aus heutiger Sicht keine Änderungen ergeben, die einen wesentlichen Einfluss auf die weitere Geschäftsentwicklung der MediClin nehmen könnten.

Was den Akutbereich anbelangt, so wurden die Honorarverhandlungen auf Bundesebene zwischen der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und dem GKV-Spitzenverband für das Jahr 2016 Ende September 2015 beendet. Im Ergebnis steigt der Orientierungswert für ärztliche und psychotherapeutische Leistungen um 1,6%, das heißt er erhöht sich von derzeit 10,2718 Cent auf 10,4361 Cent. Ebenfalls im September 2015 wurde vom Bundesgesundheitsministerium (BMG) die Steigerung der Grundlohnrate für das Jahr 2016 mit 2,95% (2015: 2,53%) bekannt gegeben. Dies bedeutet, dass die Vergütungen im kommenden Jahr um 2,95% steigen werden und somit rund 3,6 Mrd. Euro mehr für die Krankenhäuser zur Verfügung stehen. Inwieweit sich diese Entscheidungen auf das Segment Akut bzw. auf den Konzern auswirken werden, ist derzeit nicht abschätzbar.

Gesetzliche Neuregelungen

Anfang Oktober 2015 fanden Gespräche zwischen Bund und Ländern über den Entwurf des Krankenhausstrukturgesetzes (KHSG) statt. Das KHSG sieht unter anderem vor, die Krankenhäuser in Deutschland zusätzlich mit rund 800 Mio. Euro mehr zu unterstützen. Hierbei sollen vor allem die Leistungen in der Pflege am Krankenbett erweitert werden. Der Versorgungszuschlag, der 2017 auslaufen würde, soll in einen Pflegezuschlag von 500 Mio. Euro pro Jahr umgewidmet werden, welcher an die Zahl der Pflegestellen gekoppelt wird. Die bisherigen Mehrleistungsabschläge sollen wegfallen. Sie sollen durch einen Fixkostendegressionsabschlag für zusätzlich vereinbarte Leistungen ersetzt werden, der künftig bei den Budgetverhandlungen festgelegt wird und für 3 Jahre gelten soll. Weiterhin sieht der Entwurf eine Tarifausgleichsrate vor, die dem Auseinanderlaufen von Tariflöhnen und Preisanpassungen entgegenwirken soll. Förderprogramme für die Einstellung von Pflegekräften und Hygienepersonal, die die Personalsituation in den Krankenhäusern verbessern sollen, werden bis 2019 verlängert.

Risiko- und Chancenbericht

In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 haben sich keine neuen nennenswerten Chancen oder Risiken ergeben sowie keine Änderungen im Chancen- und Risikomanagement, sodass auf die Angaben im Geschäftsbericht 2014 verwiesen werden kann.

MEDICLIN Aktiengesellschaft

Offenburg, 4. November 2015

Der Vorstand

Zukunftsgerichtete Aussagen

Dieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen. Wörter wie "antizipieren", "annehmen", "glauben", "einschätzen", "erwarten", "beabsichtigen", "können/könnten", "planen", "projizieren", "sollten" und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Solche Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung der MediClin AG beruhen. Sollten einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Es ist von der MediClin AG weder beabsichtigt noch übernimmt die MediClin AG eine gesonderte Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen laufend zu aktualisieren und fortzuschreiben, um sie an Ereignisse oder Entwicklungen nach dem Erscheinen dieses Zwischenberichts anzupassen.

MediClin AG > Zwischenbericht zum 30. September 2015

Konzernzwischenabschluss der MEDICLIN Aktiengesellschaft

für die Zeit vom 1. Januar 2015 bis 30. September 2015

Konzernzwischenbilanz zum 30. September 2015

AKTIVA

in Tsd. € 30.09.2015 31.12.2014
LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
Immaterielle Vermögenswerte
Konzessionen, Lizenzen 1.487 1.765
Firmenwerte 48.484 48.589
Geleistete Anzahlungen 443 192
50.414 50.546
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 101.936 105.115
Technische Anlagen und Maschinen 10.161 11.058
Betriebs- und Geschäftsausstattung 38.041 36.970
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.992 2.393
160.130 155.536
Sonstige Finanzanlagen
Beteiligungen 65 65
Übrige Ausleihungen und andere Finanzanlagen 3 3
Rückdeckungsversicherungen 1.458 1.458
1.526 1.526
Sonstige langfristige Vermögenswerte
Langfristige Steuererstattungsansprüche 72 141
Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht 1.700 1.700
1.772 1.841
Aktive latente Steuern 7.921 7.339
221.763 216.788
KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE
Vorräte 6.066 6.359
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 68.443 61.974
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte
Geleistete Vorauszahlungen 2.682 776
Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht 3.750 3.339
Übrige Vermögenswerte 2.891 3.014
9.323 7.129
Kurzfristige Steuererstattungsansprüche 80 86
Liquide Mittel 30.217 26.347
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte 78 932
114.207 102.827
335.970 319.615

PASSIVA

in Tsd. € 30.09.2015 31.12.2014
EIGENKAPITAL
Anteil MediClin-Konzern
Gezeichnetes Kapital 47.500 47.500
Kapitalrücklage 129.392 129.392
Gewinnrücklage –18.263 –16.645
Konzernbilanzgewinn /-verlust 6.563 –5.910
165.192 154.337
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter – 366 – 390
164.826 153.947
LANGFRISTIGE SCHULDEN
Langfristige Finanzverbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 40.294 46.267
Übrige Finanzverbindlichkeiten 7.563 7.839
47.857 54.106
Langfristige Rückstellungen
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 50.600 48.166
Übrige Rückstellungen 6.022 6.019
56.622 54.185
Passive latente Steuern 4.087 4.040
108.566 112.331
KURZFRISTIGE SCHULDEN
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 10.975 13.040
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 6.407 6.645
Übrige Finanzverbindlichkeiten 437 407
6.844 7.052
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht 8.035 6.068
Übrige Verbindlichkeiten 27.877 20.834
35.912 26.902
Kurzfristige Rückstellungen 5.748 5.931
Kurzfristige Steuerschulden 3.099 412
62.578 53.337
335.970 319.615

Konzernzwischengewinn- und -verlustrechnung

in Tsd. € Jan. – Sept.
2015
Jan. – Sept.
2014
Juli – Sept.
2015
Juli – Sept.
2014
Umsatzerlöse 414.412 402.793 140.218 136.106
Sonstige betriebliche Erträge 4.959 4.703 1.321 1.620
Gesamtleistung 419.371 407.496 141.539 137.726
Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe –44.769 –46.915 –14.928 –15.424
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen –32.146 –33.114 –10.662 –10.199
– 76.915 – 80.029 – 25.590 – 25.623
Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter –204.647 –198.262 –64.728 –64.237
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und Unterstützung –35.745 –34.435 –11.634 –11.358
– 240.392 – 232.697 – 76.362 – 75.595
Sonstige betriebliche Aufwendungen –70.963 –69.438 –24.063 –22.946
Operatives Ergebnis / EBITDA 31.101 25.332 15.524 13.562
Abschreibungen –13.653 –13.152 –4.651 –4.463
Betriebsergebnis / EBIT 17.448 12.180 10.873 9.099
Finanzergebnis
a) Übrige Finanzerträge 80 6 55 2
b) Übrige Finanzaufwendungen –2.342 –2.868 –758 –926
– 2.262 – 2.862 – 703 – 924
Ergebnis vor Ertragsteuern 15.186 9.318 10.170 8.175
Ertragsteuern –2.675 –1.337 –1.957 –1.090
Konzernergebnis 12.511 7.981 8.213 7.085
davon den Aktionären der MediClin AG
zuzurechnendes Konzernergebnis
12.473 8.019 8.204 7.065
davon den nicht beherrschenden Gesellschaftern
zuzurechnendes Konzernergebnis
38 –38 9 20
Aktionären der MediClin AG zuzurechnendes
Konzernergebnis je Aktie
unverwässert (in €) 0,26 0,17 0,17 0,15
verwässert (in €) 0,26 0,17 0,17 0,15

Konzernzwischengesamtergebnisrechnung

in Tsd. € Jan. – Sept.
2015
Jan. – Sept.
2014
Juli – Sept.
2015
Juli – Sept.
2014
Konzernergebnis 12.511 7.981 8.213 7.085
Erfolgsneutrales Einkommen
Veränderung der versicherungsmathematischen Gewinne (+) /
Verluste (–) aus leistungsorientierten Pensionszusagen
und ähnlichen Verpflichtungen
–1.939 –6.114 0 –2.293
Ertragsteuern 307 968 0 363
Zugang von Wertänderungen,
die nicht in das Konzernergebnis umgegliedert werden
–1.632 – 5.146 0 –1.930
davon den Aktionären der MediClin AG zuzurechnen –1.618 –5.079 0 –1.892
davon den nicht beherrschenden Gesellschaftern zuzurechnen –14 –67 0 – 38
Zugang von Wertänderungen,
die in das Konzernergebnis umgegliedert werden
0 0 0 0
Konzerngesamtergebnis 10.879 2.835 8.213 5.155
davon den Aktionären der MediClin AG
zuzurechnendes Konzerngesamtergebnis
10.855 2.940 8.204 5.173
davon den nicht beherrschenden Gesellschaftern
zuzurechnendes Konzerngesamtergebnis
24 –105 9 –18

Konzernkapitalflussrechnung

in Tsd. € Jan. – Sept.
2015
Jan. – Sept.
2014
Betriebsergebnis (EBIT) 17.448 12.180
Ergebnis aus Finanzaktivitäten –2.262 –2.862
Ergebnis aus Ertragsteuern –2.675 –1.337
Konzernergebnis 12.511 7.981
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 13.653 13.152
Veränderung der latenten Steuern –535 –1.100
Veränderung der langfristigen Rückstellungen 2.437 7.080
Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen –183 1.683
Ergebnis aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens –25 –71
Ergebnis aus sonstigen zahlungsunwirksamen Vorgängen –1.632 –5.146
Veränderung der langfristigen Steuererstattungsansprüche 69 70
Veränderung der kurzfristigen Steuererstattungsansprüche 6 712
Veränderung der anderen langfristigen Vermögenswerte 0 500
Veränderung der anderen kurzfristigen Vermögenswerte –10.775 –2.611
Veränderung der anderen kurzfristigen Schulden 8.613 4.488
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 24.139 26.738
Einzahlung aus Abgängen des Anlagevermögens 213 233
aus dem Verkauf von Sachanlagen 213 233
Einzahlung aus Investitionsfördermitteln 4.918 3.862
Auszahlungen für Investitionen des Anlagevermögens –18.943 –12.988
in immaterielle Vermögenswerte –887 –906
in Sachanlagen –18.056 –12.082
Cashflow aus Investitionstätigkeit –13.812 – 8.893
Tilgung von Finanzschulden –6.457 –6.477
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit – 6.457 – 6.477
Zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel 3.870 11.368
Liquide Mittel am Anfang der Periode 26.347 13.219
Liquide Mittel am Ende der Periode 30.217 24.587

Die liquiden Mittel am Ende der Periode entsprechen dem Bilanzposten Liquide Mittel und enthalten ausschließlich Kassenbestände und kurzfristige Guthaben bei Kreditinstituten.

Eigenkapitalveränderungsrechnung

in Tsd. € Gezeichnetes
Kapital
Kapital
rücklage
Gewinn
rücklage
Konzern
bilanzverlust
Anteile
MediClin
Konzern
Anteile
nicht beherr
schender
Gesellschafter
Summe
Eigenkapital
Stand 01.01.2014 47.500 129.392 –10.082 –14.413 152.397 –208 152.189
Konzern
gesamtergebnis –5.0791 8.019 2.940 –105 2.835
Stand 30.09.2014 47.500 129.392 –15.161 – 6.394 155.337 – 313 155.024
in Tsd. € Gezeichnetes
Kapital
Kapital
rücklage
Gewinn
rücklage
Konzern
bilanzgewinn/
-verlust
Anteile
MediClin
Konzern
Anteile
nicht beherr
schender
Gesellschafter
Summe
Eigenkapital
Stand 01.01.2015 47.500 129.392 –16.645 –5.910 154.337 –390 153.947
Konzern
gesamtergebnis –1.6181 12.473 10.855 24 10.879
Stand 30.09.2015 47.500 129.392 –18.263 6.563 165.192 – 366 164.826

1 Anpassung nach IAS19

Zusätzliche Angaben

Allgemeine Angaben

Der Bericht des ungeprüften Konzernzwischenabschlusses der MEDICLIN Aktiengesellschaft für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2015 entspricht dem International Accounting Standard 34. Im Zwischenbericht werden grundsätzlich dieselben Bilanzierungsund Bewertungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2014 angewendet. Er ist deshalb im Zusammenhang mit dem von der Gesellschaft veröffentlichten Geschäftsbericht für das Jahr 2014 und den Zwischenberichten zum 1.Quartal 2015 und zum 1.Halbjahr 2015 zu lesen. Eine Ausnahme bildet der Zinssatz, der zur Diskontierung der Pensionsverpflichtungen nach IAS 19 angewendet wird. Dieser wird im Laufe des Jahres an die jeweilige aktuelle Entwicklung angepasst (30.09.2015: 2,3%; 30.06.2015: 2,3%; 31.03.2015: 1,5%; 31.12.2014: 2,5%).

EU-Endorsement

In den ersten neun Monaten 2015 wurden von der EU-Kommission außer denen, die im Geschäftsbericht 2014 bereits aufgeführt wurden, keine neuen Standards oder Interpretationen oder Änderungen an solchen veröffentlicht.

Vom International Accounting Standards Board (IASB) zwischenzeitlich verabschiedete Standards

Das International Accounting Standards Board (IASB) hat am 11. September 2015 als formale Änderung des IFRS15 veröffentlicht, dass sich der Erstanwendungszeitpunkt (Effective Date) von IFRS15 "Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden" (Revenue from Contracts with Customers) um ein Jahr auf den 1. Januar 2018 verschiebt. Eine vorzeitige Anwendung von IFRS15 ist weiterhin zulässig.

Angaben zu den Organen

Vorstand

Volker Feldkamp Jens Breuer Vorsitzender des Vorstands Vorstand Finanzen

Aufsichtsrat

Dr.Ulrich Wandschneider, Vorsitzender Hans Hilpert1, stellvertretender Vorsitzender Michael Bock Dr.Bernard große Broermann Walburga Erichsmeier1 Dr.Tom Giesler1 Irmtraut Gürkan Rainer Laufs Stephan Leonhard Thomas Müller1 Eleonore Seigel1 Matthias H. Werner1

1 Aufsichtsratsmitglieder der Arbeitnehmervertreter

Ausschüsse des Aufsichtsrats

Dr.Ulrich Wandschneider (Vorsitz) Stephan Leonhard (Vorsitz) Dr.Bernard große Broermann Michael Bock Dr. Tom Giesler Eleonore Seigel Hans Hilpert Matthias H. Werner Stephan Leonhard Thomas Müller

Vermittlungsausschuss Nominierungsausschuss

Dr.Ulrich Wandschneider (Vorsitz) Michael Bock Hans Hilpert Stephan Leonhard Walburga Erichsmeier Stephan Leonhard

Präsidialausschuss Prüfungsausschuss

gemäß § 27 MitbestG Dr.Ulrich Wandschneider (Vorsitz)

Kennzahlen der Quartalsentwicklung im Konzern

in Mio. € Q3 2015 Q2 2015 Q1 2015 Q3 2014 Q2 2014 Q1 2014
Umsatzerlöse 140,2 137,6 136,6 136,1 134,3 132,4
EBITDAR 26,9 21,0 17,5 24,9 19,9 14,7
EBITDAR-Marge in % 19,3 15,2 12,8 18,3 14,8 11,1
EBITDA 15,6 9,5 6,0 13,5 8,5 3,3
EBITDA-Marge in % 11,1 6,9 4,4 10,0 6,3 2,5
EBIT (Betriebsergebnis) 10,8 5,0 1,6 9,1 4,1 –1,0
EBIT-Marge in % 7,8 3,6 1,2 6,7 3,1 –0,8
Finanzergebnis –0,7 –0,8 –0,8 –1,0 –0,9 –1,0
Aktionären der MediClin AG
zuzurechnendes Konzernergebnis
8,2 3,5 0,8 7,0 2,7 –1,7
Ergebnis je Aktie in € 0,17 0,07 0,02 0,15 0,06 –0,04
Anzahl Aktien in Millionen Stück 47,50 47,50 47,50 47,50 47,50 47,50
Fallzahlen (stationär) 30.618 29.951 29.450 30.979 30.468 29.590
Bettenzahl (Quartalsende) 8.031 8.006 8.005 7.985 8.005 7.975
Mitarbeiter in Vollzeitkräften
(Quartalsdurchschnitt)
6.516 6.521 6.463 6.442 6.408 6.364
Auslastung in % 88,5 88,1 86,5 88,3 88,3 86,1

Aus rechnerischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von + / – einer Einheit (€,% etc.) auftreten; die Prozentsätze sind auf Basis der €-Werte ermittelt.

Kennzahlen der MediClin-Aktie

ISIN: DE 000659 5101; WKN: 659 510; Ticker: MED

in € je Aktie Q3 2015 Q2 2015 Q1 2015 Q3 2014 Q2 2014 Q1 2014
Ergebnis, un-/verwässert 0,17 0,07 0,02 0,15 0,06 –0,04
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 0,43 0,01 0,07 0,40 0,07 0,09
Buchwert1 zum Quartalsende 3,48 3,31 3,10 3,27 3,16 3,14
Kurs am Quartalsende 3,699 3,570 3,550 3,700 4,100 4,400
52-Wochen-Hoch 4,000
52-Wochen-Tief 3,322
Börsenkapitalisierung am Quartalsende
in Mio.€ 175,7 169,6 168,6 175,8 194,8 209,0
Anzahl Aktien in Mio. Stück 47,50 47,50 47,50 47,50 47,50 47,50

1 Eigenkapital abzüglich Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter

Quelle: Deutsche Börse AG; Xetra/Stand: 01.10.2015

Impressum

MEDICLIN Aktiengesellschaft

Okenstraße 27 77652 Offenburg Telefon +49 (0) 7 81/4 88-0 Telefax +49 (0) 7 81/4 88-133 E-Mail [email protected] www.mediclin.de

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Dieser Zwischenbericht erscheint in Deutsch (Originalversion) und Englisch (nicht bindende Übersetzung).

Finanzkalender

19. Februar 2016 Pressemitteilung zu den vorläufigen Zahlen Geschäftsjahr 2015

23. März 2016 Bilanzpresse- und Analystenkonferenz Geschäftsjahr 2015

12. Mai 2016 Veröffentlichung des Zwischenberichts 1.Quartal 2016

25. Mai 2016 Hauptversammlung

5. August 2016 Veröffentlichung des Zwischenberichts 1.Halbjahr 2016

10. November 2016 Veröffentlichung des Zwischenberichts 1. – 3. Quartal 2016

Um Ziele zu erreichen, braucht es Transparenz in Führung und Kommunikation.

Führungs- und Kommunikationsziele sind nur dann gemeinsam zu erreichen, wenn Planungsziele transparent gemacht werden. Sie sollten nachvollziehbar sein – für alle am Prozess Beteiligten.

Bärbel Merz, Leitung Konzerncontrolling

Führung und Kommunikation sind wichtige Instrumente für verantwortungsvolles und transparentes Handeln. Die strukturelle Voraussetzung dafür zu schaffen, über alle Hierarchiestufen hinweg, steht im Fokus des Unternehmens.

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